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Ihrer Herrlichkeit Angelegenheiten zu thun? — Gewiß nichtmehr als der Kettenhund, der seinen Hofplatz bewacht. Wenner Ihrer Herrlichkeit im Geringsten zuwider ist, so habe ichEinfluß genug, ihn mit einem Castellan zu vertauschen, derEuch angenehmer ist."
„Herr Varney," sagte die Gräfin, „wir wollen diesenGegenstand fallen lassen — wenn ich mich über die Dienerzu beklagen habe, mit denen Mylord mich umgeben hat, somuß es gegen Mylord selber geschehen. — Horch! ich höreden Hufschlag von Pferden. Er kommt — er kommt!" riefsie, indem sie freudig aufsprang.
„Ich kann nicht glauben, daß er es ist," sagte Varney,„noch daß Ihr den Hufschlag seines Pferdes durch die dichtverschlossenen Fenster hören könnt."
„Haltet mich nicht zurück, Varney, — mein Gehör istschärfer, als das Lunge, — er ist cs!"
„Aber, Madame! — Aber, Madame!" rief Varney ängst-lich, indem er ihr noch immer nicht aus dem Wege ging, —„ich hoffe, daß das, was ich in demüthiger Pflichtergcbcnheitgesprochen, nicht zu meinem Verderben wird angewendet wer-den? — Ich hoffe, daß mein wohlgemeinter Rath nicht zumeinem Nachtheil wird ausgelegt werden? Ich bitte Euch—"
„Beruhigt Euch, Mann — beruhigt Euch!" sagte dieGräfin, „und laßt mein Kleid los — Ihr seid zu kühn michzurückzuhalten. Beruhigt Euch, ich denke nicht an Euch."
In diesem Augenblicke wurden die Flügelthüren weit ge-öffnet, und ein Mann von majestätischer Gestalt, in einen wei-ten Reitmantcl von dunkler Farbe gehüllt, trat in's Zimmer.
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