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8 (1851) Kenilworth
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ment znrückwciscnd;ein stählerneu Dolch soll meinen Liebes-knoten nicht zerschneiden."

Er hat indcß schon manchen zerschnitten," sagte AntonFoster halb bciseit, indem er Varney anblickte. Jetzt war derKnoten ohne andere Hülfe, als vermöge der zierlichen undgeschickten Finger Jeanncttcns, der Tochter Anton Foster's,aufgelöst, welche auf den wiederholten Rnf ihrer Gebieterinrasch herbcigecilt war- Ein Halsband von orientalischen Per-len, welches einen parfümirten Brief begleitete, wurde jetzthastig aus dem Packet hervorgczogen. Die Dame übergabdas Ersterc nach einem flüchtigen Blicke der Obhut ihrerDienerin, während sie den Inhalt des Letzteren las, oder viel-mehr verschlang.

Gewiß, Mylady," sagte Jcannette, indem sie das Per-lenhalsband mit Bewunderung betrachtete,die Töchter vonTyrus trugen keine schöneren Halsbänder, als dieses. Unddann der Sinnspruch:Für einen Hals, der noch schöner ist;" jede Perle ist ein Rittergut wcrth."

Jedes Wort auf diesem theuren Blatte ist so viel werth,wie die ganze Schnur, liebes Mädchen. Aber komm inmein Ankleidezimmer, Mädchen; wir müssen mit meinem An-zuge eilen, denn Mylord kommt heute Abend hiehcr. Erwünscht, daß ich freundlich gegen Euch sei, Herr Varney, undfür mich ist sein Wunsch Befehl ich bitte Euch diesen Abendmit uns in meinem Zimmer zu speisen, und auch Euch, HerrFoster. Erthcilt Befehl, daß Alles in Bereitschaft sei, unddaß gehörige Vorbereitungen zu Mylords Aufnahme gemachtwerden." Mit diesen Worten verließ sie das Zimmer.

Sic hält schon die Rase hoch," sagte Varney,und istkarg mit der Gunst ihrer Gegenwart, als wäre sie bereits dieTheiluchmerin seiner Würde. Nun, cs ist klug, sich vorher

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