Sie ist noch immer mit seltsamen Schwüren ausstaffirt, dienach dem Papstthum schmecken. Ueberdies steht man's Dir imAeußern »och -u sehr an, daß Du ein ausschweifender, lieder-licher Bursche bist, als daß Du in Sr. Herrlichkeit Diensteausgenommen werden könntest; denn er muß seinen Ruf inden Augen der Welt zu erhalten suchen. Du mußt DeinenAnzug etwas verändern, und ihm eine ernstere und gesetztereForm geben, mußt Deinen Mantel ans beiden Schultern tra-gen und Deine Halskrause muß gestärkt und unzerknittert sein.Du mußt einen Hut mit breiter Krampe, und nicht so über-mäßig weite Beinkleider tragen — mußt alle Monat zurKirche, oder noch besser in die Betstunde gehen — nur beiEhr' und Gewissen schwören — Dir den übermiithigen Blickabgewöhnen und nie nach Deinem Schwerte greifen, als wennDu diese weltliche Waffe in vollem Ernste gebrauchen willst."
„Bei diesem Lichte, Anton, Du bist toll," antworteteLambourne, „und hast da den Diener einer Puritanerin, abernicht den Dienstmann eines ehrgeizige» Hofmaunes geschildert!Solch ein Ding, wie Du aus mir machen willst, sollte stattdes Dolches ein Gebetbuch im Gürtel tragen und nicht mehrMannhaftigkeit zeigen, als nöthig ist, eine stolze Bürgersfrauam St- Antonstage in die Kirche zu begleiten, und sie gegeneinen flachmützigcn Webstnhlritter zu vertheidigen, welcher ihrden Vortritt streitig macht. Wer im Gefolge eines Lords zuHofe gehen will, muß sich auf andere Weise benehmen."
„O glaub mir, Freund," versetzte Fvster, „es hat sich seitDeiner Zeit sehr Vieles in England geändert, und es gibtLeute, welche die kühnsten und geheimsten Wege cinschlagcn,ohne ein prahlerisches, profanes Wort oder einen Fluch imGespräch verlauten zu lassen."
„Das heißt," entgegnete Lambourne, „sie handeln mit