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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
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Freund Michel, vergißt den Namen und den Umstand, woraufer sich bezieht, wenn Ihr nicht wollt, daß unsere erst ebenwieder erneuerte Kameradschaft eines plötzlichen und gewalt-samen Todes sterbe."

Ei," sagte Michel Lambourne,Ihr pflegtet Euch jades Antheils zu rühmen, den Ihr an dem Tode der beidenalten ketzerischen Bischöfe gehabt."

Das war, während ich mich in den Banden der Unge-rechtigkeit befand und der Haß in mir glühte," sagte seinKamerad,doch gehört cs nicht zu meinen Wegen und Hand-lungen, jetzt da ich in die Schranken gerufen bin. Herr Mel-chisidcc Manltcxt verglich mein Mißgeschick in dieser Sache mitdem des Apostels Paulus, der den Zeuge» die Kleider hielt,welche den heiligen Stephan steinigten. Er redete drei Sonn-tage über diesen Gegenstand und erläuterte ihn durch die Hand-lungsweise einer gegenwärtigen achtbaren Person, womit ermich meinte."

Schweig, ich bitte Dich, Foster," sagte Lambourne;denn,ich weiß nicht wie es geschieht, es läuft mir kalt über denRücken, wenn ich den Teufel die heilige Schrift citiren höre;und überdies, Mann, wie konntest Du das Herz haben, jenebequeme alte Religion zu verlassen, die Du so leicht wie Dei-nen Handschuh aus- und anziehen konntest? Erinnere ich michnicht, wie Du Dein Gewissen bestimmt jeden Monat zur Beichtetrugst? Und wenn der Priester es gescheuert, polirt und an-gcweißt hatte, so warst Du stets so bereit, wie man nur wün-schen konnte, zu der ärgsten Schurkerei, gleich einem Knaben,der immer am meisten geneigt ist, durch den Koth zu rennen,wenn er sein reines Sonntagskleid anhat."

Bekümmere Dich nicht um mein Gewissen," sagte Foster,es ist etwas, was Du nicht verstehen kannst, da Du selber nieKenilworlh. I. 4