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vor zwei oder drei Personen wegen der Sache des Herzogsvon Norfolk in die Klemme, floh aus dem Lande, währendihm ein Steckbrief auf den Fersen folgte, und seitdem hatman nichts weiter von ihm gehört."
„Nach all' diesem Ungemach," sagte Michael Lambourne,„darf ich wohl kaum nach Tony Fester fragen; denn wennStricke, Pfeile, Verhaftsbefehle und dergleichen so zahlreichwaren, so kann Tony ihnen kaum entgangen sein."
„Welchen Tony Förster meinst Du?" sagte der Gastwirth.
„Nun den, welchen man Tony Feuerbrand nannte, weiler ein Licht gebracht, um Latimer's und Ridley'S Scheiterhaufenanzuzünden, als der Wind Jack Tong's Fackel ausgeblasen undihm sonst Niemand für Geld und gute Worte Licht geben wollte."
„Tony Foster lebt und gedeiht," sagte der Wirth. —„Doch, Vetter, ich mochte Dir nicht rathen, ihn Tony Feucr-Lrand zu nennen, wenn Du Dich nicht seinem Dolche aus-setzcn willst."
„Wie? schämt er sich dessen?" sagte Lambourne; „erpflegte sich ja dessen zu rühmen und zu sagen, er sähe eben-so gern einen gerösteten Ketzer, als einen gerösteten Ochsen."
„Ja, Vetter, aber das war zu Maria's Zeit," versetzteder Wirth, „als Tony's Vater Vogt des Abts von Abingdonwar. Aber seitdem hat Tony eine Puritanerin geheirathet undist ein so guter Protestant, wie nur Einer, dafür stehe ich Dir."
„Und sieht ernsthaft aus, hält den Kopf hoch und ver-achtet seine alten Kameraden," sagte der Krämer-
„Da muß cs ihm geglückt sein," sagte Lambourne; „dennwenn ein Mann selber Geld in der Tasche hat, so hält ersich von Denen fern, deren Schatzkammer in anderer LeuteHandel liegt."
„Geglückt, meint Ihr?" sagte der Krämer; „nun Ihr