Druckschrift 
8 (1851) Kenilworth
Entstehung
Seite
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wenn er unter dem Superlativ ist, so trinke ihn, wie Duihn gebraut hast."

Unter dem Superlativ?" sagte Giles Gosling, indem erden Becher leerte und mit unaussprechlichem Wohlbehagenmit den Lippen schmatzte;ich weiß nichts vom Superlativ,auch gibt cs, so viel ich weiß, keinen solchen Wein in denDrei Kranichen; doch wenn Ihr besseren Sect als den inXcrcs oder selbst auf den canarischen Inseln findet, so will ichin meinem Leben keinen Krug noch einen Pfennig mehr an-rührcn. Haltet ihn nur gegen das Licht, so seht Ihr die klei-nen Perlen in der goldenen Flüssigkeit tanzen, wie Staub imSonnenstrahl. Doch ich möchte lieber zehn Narren als einemReisenden Wein schenken. Ich hoffe, Ew. Gnaden schmecktder Wein?"

Er ist süß und lieblich, Herr Wirth; doch nm gutesGetränk kennen zu lernen, solltet Ihr cs trinken, wo der Weinwächst. Glaubt mir, Euer Spanier ist ein zu kluger Mann,um Euch die wahre Seele der Traube zu senden. Dieser, denIhr für ausgezeichnet ausgebt, würde zu Corunna und PortSt. Marie nur für nnächtcr gehalten werden- Ihr müßtreisen, Herr Wirth, wenn Ihr tief in die Geheimnisse derFässer und Wcinkrüge eingeweiht werden wollt."

Meiner Treu, Herr Gast," sagte Giles Gosling,wennich nur reisen wollte, um mit dem unzufrieden zu werden,was ich zu Hanse haben kann, so wäre ich wohl ein rechterNarr. Uebcrdies, dafür stehe ich Euch, gibt cs manchen Nar-ren, der bei gutem Getränke die Nase rümpft, ohne doch jeaus dem Rauche von Altengland gekommen zu sein, und sosegne ich immer meinen eignen Herd."

Dies ist eine gemeine Ansicht von Euch, Herr Wirth,sagte der Fremde.Ich stehe dafür, nicht alle Eure Mitbür-