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ich habe vergessen, daß dieser Mann einen Grabstein habensoll, worauf sein Name steht und sein einziges Verdienst: eintreuer Knecht der Douglas."
„Von welcher Religion war der Mensch?" fragte Scyton.„Er führte Reden, die mich fürchten lassen, ich habe dem Leu-fel.vor der Zeit einen Unterthan zugesandt."
„Darüber kann ich Euch wenig sagen," antwortete Dou-glas. „Man wußte, daß er von Genf und von Rom Nichtswissen wollte; man hatte ihn von einem Lichte sprechen hören,welches ihm bei den wilden Sektirern von Niederdeutschlandaufgegangcn sei. Es war eine schlimme Lehre, nach den Früch-ten zu urtheilcn. Gott behüte uns vor vermessenem Urtheilüber die Geheimnisse des Himmels!"
„Amen!" sprach Seyton, „und vor jeglichem Begegnissediesen Abend."
„Das ist nicht dein gewöhnliches Gebet," bemerkte GeorgDouglas.
„Nein!" erwiderte der Jüngling; „es paßt für Euch, wennEuch Bedenklichkeiten aufstcigen, mit Eures Vaters Untergebe-nen handgemein zu werden. Aber ich möchte eben doch diesesalten Mannes Blut von meinen Händen haben, bevor ich wei-teres vergieße. Ich will heut Abend dem Abte beichten undich hoffe mit einer leichten Buße davon zu kommen dafür, daßich einen solchen Frevler aus der Welt geschafft habe. Es istmir nur Leid, baß er nicht zwanzig Jahr jünger war. Er hatübrigens zuerst blank gezogen; das ist wenigstens ein Trost."
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