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auf das, was ich sage. Diesen Morgen ist der Graf von Mor-ton gewaltig erhitzt zu meinem gnädigen Herrn gekommen."
„Aha! sie hegen also noch die alte Freundschaft s" be-merkte Woodcock.
„Ei was denn?" cntgcgnctc Michael. „Eine Hand wäschtdie andere. Aber gewaltig erhitzt war mein gnädiger Herr vonMorton, und, die Wahrheit zu sagen, er sicht bei solchen Ge-legenheiten ganz unlustig, gleichsam tcufelmäßig aus, — under sagte zu meinem gnädigen Herrn — ich war gerade in demZimmer und erhielt Befehle wegen eines Flugs Habichte, dievon Darnoway geholt werden sollen, — die nehmen es mitEuren langgeflügclten Falken auf, Freund Adam."
„Das will ich glauben, wenn ich sie eben so hoch fliegensehe," versetzte Adam in Parenthese.
„Also," fuhr Michel fort, „Herr von Morton ganz er-hitzt, fragte meinen gnädigen Herrn Reichsverwcser, ob manrecht an ihm gehandelt habe, — »denn mein Bruder,« sagt'er, »sollte Komthur von Kennaquhair werden und alle Stifts-güter sollten in eine Frciherrschaft für ihn verwandelt werden,und da,« sagte er, »haben die falschen Mönche die Frechheitgehabt, einen neuen Abt zu wählen, dessen Anspruch meinemBruder in die Quere kommt; und außerdem hat das Gesindelin der Nachbarschaft Alles, was-noch in der Abtei übrig war,geplündert und verbrannt, so daß mein Bruder kein Wohnhausfindet, wenn er die faulen Hunde von Pfaffen hinausgehetzthat.« Wie mein gnädiger Herr ihn so im Eifer sah, spracher sanft zu ihm: »Das sind böse Zeitungen, Douglas, aberich hoffe, sie sind nicht wahr, denn Halbert Glcndinning ist gesternsüdwärts gezogen mit einem Fähnlein Spieße, und sicherlich, wenneiner dieser beiden Fälle eingetreten wäre, daß die Mönche sichunterstanden hätten, einen Abt zu wählen, oder daß die Abtei ver-