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zu sehr geschwächt, ihr eigner Herzog mit kühnem und unge-hemmtem Schritte den Weg der politischen Gewaltherrschafteinschlagen möchte, wozu sein Charakter von Natur geneigt war.
Wo Oliver argwohnte, seine eigne Gegenwart oder seineGründe möchten weniger angenehm sein, da wandte er andreDiener des Königs an; auf diese Weise brachte er, durch Ver-günstigung des Grafen von Crevecoeur, eine Zusammenkunftzwischen Crawford, begleitet von Balafrö, und Quentin Dur-ward zu Stande, welcher seit seiner Ankunft in Peronne ineiner Art ehrenvoller Haft gehalten ward. Privatangelegen-heiten gab man als Grund des Gesuches dieser Zusammen-kunft an; doch ist es nicht unwahrscheinlich, daß Crevecoeur,welcher fürchtete, sein Herr möchte in leidenschaftlicher Aufre-gung eine entehrende Gewaltthat gegen Ludwig begehen, nichtungern sah, wenn Crawford Gelegenheit erhielt, dem jungenBogenschützen einige Winke zu geben, die für seinen Herrnvon Nutzen sein könnten.
Das Wiedersehen der Landsleute war herzlich, ja rührend.
„Du bist ein seltner Junge," sagte Crawford, dem jungenDurward das Haupt streichelnd, wie etwa ein Großvater dasdes Enkels; „wahrlich, du hast ein so besonderes Glück ge-habt, als wärst du mit einem Wünschhütchen auf dem Kopfezur Welt gekommen."
„Alles kommt daher, daß er in so jungen Jahren eine Bo-genschützenstelle gewann," sagte Le Balafrö; „von mir ist nieso viel geschwatzt worden, lieber Neffe, weil ich fünfundzwan-zig Jahr alt war, eh' ich aufhörte Page zu sein."
„Und ein häßliches Bergungeheuer von Pagen warst du,Ludwig," sagte der alte Befehlshaber, „mit einem Bart wieeines Bäckers Schieber, und einem Rücken, wie der des altenWallace Wight."