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6 (1851) Quentin Durward
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Klugheit höher, welche ihm empfiehlt, keine Gelegenheit unbe-nutzt zu lassen."

Gut, wir wollen überlegen," erwiderte der König;aber zum wenigsten war doch nun die Zahl der ungerechtenErpressungen Eures Herzogs erschöpft? Es kann nichts übrigsein oder wenn es dennoch der Fall wäre, und deine Stirneverkündigt es was ist es in der That, was könnt' essein was anders als meine Krone? die, wenn ich alle die vori-gen Forderungen gewähre, all ihres Glanzes beraubt sein wird!"

Herr," sagte Comines,was noch weiter zu erwähnenist, liegt zum Theil, und zwar zum großen Theil, in des Her-zogs eigener Macht, obwohl er Eurer Majestät Zustimmungverlangen will, da es in Wahrheit auch Euch nahe angeht."

?s8gue5 äieu!" rief der König ungeduldig,was ist es? Sprecht es aus, Herr Philipp soll ich ihm meine Toch-ter zur Concubine senden, oder welch' andre Schmach will ermir anthun?"

Keine Schmach, mein Fürst; aber da Ew. Majestät Vetter,der erlauchte Herzog von Orleans"

Ha!" rief der König; aber Comines fuhr, ohne der Un-terbrechung zu achten, fort.

Neigung zu der jungen Gräfin Isabelle von Croye ge-faßt hat, so erwartet der Herzog, Eure Majestät werde ihrer-seits, wie er seinerseits, die Zustimmung zu der Ehe geben, undim Verein mit ihm das edle Paar mit einer Apanage beschen-ken, die, verbunden mit den Gütern der Gräfin, eine anständigeEinrichtung für einen Sohn Frankreichs bilden wird."

Nie, nie!" sagte der König mit all' der heftigen Aufregung,die er kaum erst mit Schwierigkeit unterdrückt hatte, und indemer in wilder Hast hin und herschritt, welche den stärksten Gegen-satz zu einer gewöhnlichen Selbstbeherrschung bildete.Nie,