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Gefahr und Mißgeschick; daraus schließ' ich, daß das Geschäftfür die Abreisenden gefährlich, ja selbst unheilvoll sein könne.Gcwaltthat und Gefangenschaft werden ihnen, wie ich glaube,dadurch verkündigt."
„Gcwaltthat und Gefangenschaft denjenigen, die gesandtwerden," antwortete der König, „aber guter Erfolg den Ab-sichten des Absenders. — War es nicht so, mein gelehrter Vater?"
„Genau so," erwiderte der Astrolog.
Der König schwieg, ohne weitere Andeutung zu geben, wieweit die Vorhersagung (wahrscheinlich auf gut Glück von demAstrologen gewagt, indem er vermuthen konnte, daß sich dasUnternehmen auf einen gefährlichen Plan gründete,) mit sei-ner wirklichen Absicht übereinstimmte, die, wie der Leser weiß,darin bestand, die Gräfin Isabelle von Crope in die Händedes Wilhelm von der Mark zu bringen, eines Edclmannes,der zwar von hoher Geburt, aber durch seine Verbrechen zueinem Banditenführer herabgewürdigt war, ausgezeichnet übri-gens durch seinen heftigen Charakter und wilde Tapferkeit.
Dann nahm der König ein Papier aus der Tasche und sagte,eh' er es Martivalle gab, in einem Tone, der einer Entschul-digung ähnlich klang. — „Gelehrter Galeotti, wundert Euchnicht, daß ich, da ich an Euch ein Orakel, «inen unvergleich-lichen Schah, besitze, höher, als je in eines Menschen Brustlebte, den großen Nostradamus selbst nicht ausgenommen, michHäufig gern Eurer Geschicklichkeit zur Lösung jener Zweifelund Schwierigkeiten bediene,-die jeden Fürsten umlagern, dermit Rebellion im Lande und mit äußern Feinden, beide mäch-tig und erbittert, zu kämpfen hat."
„Als ich mit Eurer Einladung beehrt ward, Sire," sagteder Philosoph, „und den Hof von Ofen mit dem zu Plesfisvertauschte, so geschah dieß mit dem Entschlüsse, dem Dienste