die Bogenschützen, die auf dem Platze zurückgeblieben, eiligRath hielten, was nun zunächst zu thun sei.
„Wir müssen zuerst die Sache unserm Hauptmann, LordCrawford, vortragen und des jungen Mannes Namen in dieListe setzen."
„Aber, Gentlemen, und meine würdigen Freunde und Ret-ter," sagte Quentin mit einigem Stocken, ich habe mich nochnicht entschieden, ob ich Dienst unter Euch nehmen will, odernicht."
„Dann bestimme Dich nur," sagte sein Oheim, „ob Dudas thun, oder gehangen werden willst — denn ich versichreDir, der Du mein eigner Neffe bist, ich sehe keine andre Mög-lichkeit für Dich, dem Galgen zu entwischen."
Das war ein unbestreitbares Argument, und bestimmtealsbald Durward, auf das einzugehen, was er außerdem fürgar nicht annehmlich angesehen haben würde; aber die kaumgeschehene Rettung vom Stricke, den er schon um seinen Halsgefühlt hatte, würde ihn wahrscheinlich mit einer noch schlim-mern Alternative versöhnt haben.
„Er muß mit uns heim nach der Cascrne gehen," sagteCunningham; außerhalb unserer Gränzcn ist keine Sicherheitfür ihn, so lange diese Menschenjägcr umherspüren."
„Kann ich mich für diese Nacht nicht in dem Gasthauseverbergen, wo ich frühstückte, lieber Oheim?" sagte der Jüng-ling, der vielleicht, gleich manchem Rekruten, dachte, schoneine einzige Nacht der Freiheit sei ein Gewinn-
„Ja, lieber Neffe," sagte der Oheim spöttisch, „wenn wirdas Vergnügen haben wollen, Dich Morgen aus einem Kanäleoder Sumpfe, oder vielleicht in einen Sack gesteckt, um besserschwimmen zu können, aus der Loire fischen zu können —denn das wäre wahrscheinlich das Ende- Der Generalprofoß