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4 (1851) Das Kloster
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handeln schien. Sie täuschten sich nicht in ihrer Erwartung,denn nachdem sie den Subprior cingeführt hatten, gab ihnen derAbt ein Zeichen, dazubleibcn.

Meine Brüder," sprach er,cs ist Euch wohl bekannt, mitwelchem mühevollen Eifer wir Obsorge getragen haben für diewichtigen Angelegenheiten dieses Hauses, welche Unseren unwür-digen Händen anvertraut waren. Euer Brod ist Euch gegebenworden, und Euer Wasser ist Euch sicher gewesen. Ich habenicht die Einkünfte des Klosters in eitlen Vergnügungen ver-schwendet, als da sind Jagen und Falkenbaize, oder in' Anschaf-fung reicher Gewänder oder in Fütterung von Sängern und Gauk-lern, ausgenommen wenn Etliche, alter Gewohnheit gemäß, umWeihnachten und Ostern ausgenommen wurden. Auch habe ichweder meine Verwandte, noch fremde Weiber auf Kosten desKirchengutes bereichert."

Solch ein Abt ist meines Wissens nicht gewesen," sprachPater Niclas,seit den Tagen von Abt Jngelram, welcher"-

Bei diesem Wort von übler Vorbedeutung, welches immerdas Vorspiel zu einer langen Geschichte war, sül der Abt ein:

Gott sei seiner Seele gnädig; von ihm sprechen wir gegen-wärtig nicht. Was ich von Euch wissen möchte, meine Brüder,Ist, ob ich stets treulich die Pflichten meines Amtes erfüllt habe."

Es ist nie Grund zu Klagen gewesen," antwortete derSubprior.

Der Küster ließ sich weiter aus und zählte die verschiedenenHandlungen der Nachsicht und Güte auf, welche unter der mildenVerwaltung des Abtes Bonifacius der Brüderschaft zu S. Marienzu Gute gekommen waren: die inllulAentias, die xrntiris, dieIiiberes, das Gericht gekochte Mandeln alle Wote, die größere Be-quemlichkeit des Refeclorium, die bessere Einrichtung der Kellerei,

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