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nicht zu ernsten Dingen. — War das Grab offen, als derKampf begann?"
„Allerdings," antwortete der Ritter; ich erkenne es an,gleichwie derjenige, welcher anerkennt"-
„Nein ich bitte Euch, lieber Sohn, laßt diese Bergleichungenbei Seite, und achtet auf meine Worte. Gestern Abend fandsich kein Grab an jenem Orte vor, das wissen wir vom altenMartin, welcher wider seine Gewohnheit dorthin kam, als ernach einem verlornen Schaf suchte. Bei Tagesanbruch war.Eurem eigen Geständnis zufolge, an jener Stelle ein Grab ge-öffnet, und ein Kampf ging daselbst vor sich — nur einer der Kämp-fenden kommt wieder zum Vorschein; er ist mit Blut bedeckt undhat, so viel man sieht, keine Wunde davon getragen." — Hiermachte der Ritter eine Gebärde der Ungeduld. — „Nein, lieberSohn, hört mich nur einen Augenblick an — das Grab ist zu undmit dem Rasen bedeckt — was können wir anders glauben, alsdaß es den blutigen Leichnam des gefallenen Kämpfers birgt?"
„Bei Gott, das ist unmöglich!" rief der Ritter; „es seidenn, daß der junge Mensch selbst sich umgebracht und selber sichbegraben hat, um mich in den Ruf eines Mörders zu bringen."
„Das Grab soll jedenfalls untersucht werden und zwar mor-gen mit dem Frühesten," sprach der Mönch, „und ich will michmit meinen eignen Augen überzeugen."
„Aber," bemerkte der Gefangene, „ich verwahre mich gegenjeden Beweis, welcher aus dem sich Borsindenden abgeleitet werdenkönnte, und bestehe zum Voraus darauf, daß, was immersich in diesem Grabe finden mag mich in meiner Vertheidigung nichtbenachtheiligen darf. Es ist mir in dieser Geschichte so vielTcufelsspuk vorgekommen, daß, wer weiß, der Teufel vielleichtdie Gestalt dieses Bauernjünglings annimmt, um mir fernerePlage zu bereiten. Ich gebe Euch die feierliche Bersicherung,