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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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Glück zu suchen. Wollt Ihr bei Julian Avcnel dienen, so könntIhr es finden, ohne weiter zu gehen."

Erlauben Ew. Gnaden," anwortete Glendcnning,cS istmir Etwas zugestoßen, was cs besser für mich macht, daß ichdas Land verlasse. Ich bin auf dem Weg nach Edinburgh."

Aha! Gewiß hast Du dem König ein Stück Wild geschos-sen, oder die Weiden von S. Marien um einige StückeRindvieh erleichtert, oder hast beim Mondschein einen Sprungüber die Gränze gemacht."

Nein," versetzte Halbert;es ist ein ganz anderer Fall."

Ich wette," fuhr der Freiherr fort,Du hast einen BruderBauer in einer Balgerei um ein Mensch erstochen.Du siehstschon darnach aus."

Empört über diesen Ton, blieb Halbert Glendinning stumm,und der Gedanke fuhr ihm durch den Sinn, was wohl Juliangesagt haben würde, wenn er wüßte, daß der Streit, von dem erso leichthin sprach, um der Tochter seines Bruders willen entstan-den war.Doch laß die Ursache Deiner Flucht sein, welche siewill," fuhr der Freiherr fort,denkst Du, das Gesetz oder seineSendlinge könnten Dich auf dicß Eiland verfolgen oder Dich unterdem Banner von Avcnel verhaften? Betrachte die Tiefe des Sees,die Stärke der Mauern, die Länge des Dammes, betrachte meineLeute und sage Dir, ob sie darnach ausschen, einem KameradenEtwas thun zu lassen, oder ob ich, ihr Gebieter, der Mann darnachbin, einen treuen Nachfolger in guten oder bösen Tagen im Stichzu lassen. Ich sage Dir, zwischen Dir und der Gerechtigkeit, wiesie es nennen, soll ewiger Friede sein von dem Augenblick an, woDu meine Farbe an Deiner Haube aufgesteckt hast, Du sollstdem Markwart an der Nase vorbeireitcn wie einem alten Markt-weib, und nie soll einer der Kölher, die ihm nachlaufen, Dichanzubellen wagen."