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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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Kleidungsstücken in unser Haus gekommen ist, das ist heute ge-treulich hichcr gebracht worden stimmt den Felleisen, welche sieenthielten. Aus dem Gesagten und aus den Andeutungen desGrafen von Rorlhumberland darf ich doch wohl schließen, daßEure Absicht ist, für jetzt so unbekannt und unbemerkt zu bleiben,als es sich mit Eurer Würde nur immer vertragen mag?"

Ach, Ehrwürdiger Vater," versetzte der Hofmann,eine Klingein der Scheide kann nicht blinken, ein Deamantim Kästchen kann nichtstrahlen, und Würde, wenn sie durch Umstände gcnörhigt ist, sich inDunkelheit zu verbergen, kann nicht die Beobachtung aufsich ziehen, inmeiner Einsamkeit kann mir nur die Bewunderung der Wenigen zuTheil werden,welchen mich zur Schau zu stellen,dicUm ständc erlauben."

Ich sehe verehrter Vater und Herr," sprach der Subpriorzum Abte,daß Eure Weisheit diesem edlen Ritter ein Benehmenvorzeichnen muß, wie es sich mit seiner Sicherheit und mit demWohle unseres Stiftes verträgt. Denn ihr wißt wohl, daß indiesen Tagen der Verwegenheit gefährliche Schrille gethan wordensind zur Vernichtung aller geistlichen Stiftungen, und daß unserGotteshaus zu wiederholten Malen bedroht worden ist. Bis jetzthaben sic noch kein Makel an unserem Gewand gesunden; allein einePartei, befreundet der Königin von England sowohl, wie denKetzerischen Lehren der schismatischcn Kirche oder wohl gar mil-deren und schlimmeren Formen der Ketzerei, hat jetzt entschiedenenEinfluß am Hof unserer Herrscherin, welche nicht wagen darf,ihrer leidenden Geistlichkeit den Schutz zu gewähren, den sie ihrso gern vergönnen möchte."

Gnädiger Herr Abt und Ehrwürdiger Herr Subprior,"sagte der Ritter,ich will Euch meiner Gegenwart entheben, wäh-rend Ihr diese Angelegenheit erwägt. Die Wahrheit zu sagen,bin ich auch begierig, zu sehen, in welchem Justand der Kämmerermeines hohen Verwandten meine Garderobe gefunden, wie er sie