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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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beiderseits bitten, Euch zu entfernen. Amtmann, geht mit EurenHellebardieren nach Hause und beunruhigt nicht weiter den Mann,welchen wir losgegeben haben. Und Du Christie, oder wie Duheißest, ziehe ab und vergiß nicht, daß Du Dein Leben der Gnadedes Herrn Abtes verdankst."

Nun, was das betrifft," bemerkte Christie,so glaub' ich,daß ich es Eurer Gnade verdanke; aber schreibt es zu, wem Ihrwollt, ich verdanke Euch hier ein Leben, und damit fertig. Undpfeifend verließ er das Gemach, als ob er sein verwirktes Lebenkeines weiteren Dankes wcrth hielte.

Verstockt bis zu thierischer Rohheit!" sprach Pater Eustachius.Und doch, wer weiß, ob nicht vielleicht ein guter Kern unterdieser rohen Hülle liegt!"

Rckt' nen Dieb vom Galgen, Ihr kennt ja dasSprichwort," meinte der Küster.Angenommen, was derHimmel gebe, daß unser Leib und Leben vor diesem Strauchdiebgeschützt ist, wer sichert unser Mehl und Malz, unsere Rinderund Schafe?"

Ei, damit hat's keine Noth," sprach ein bejahrter Mönch.Liebe Brüder, Ihr wißt nicht, was sich aus einem reuigenRäuber machen läßt. In Abt Jngelram's Tagen es ist mir,als wär' es gestern da waren die Freibeuter die willkommenstenGäste zu S. Marien. Ja, die entrichteten Zehnten von jederHeerde, die sie aus dem Süden herüberbrachten; und ich weiß,sic haben, weil sie leicht dazu gekommen waren, oftmals ausdem Zebnten einen Siebenten gemacht, heißt das, wenn ihrBeichtvater sein Handwerk verstand. O, wenn wir vom Thurmso ein zwanzig fette Ochsen oder eine Heerde Schafe das Thalherunter kommen sahen, mit zwei oder drei stattlichen Reisigenhinterher mit ihren glänzenden Sturmhauben, ihren schwarzen