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„Die dunkele Gesichtsfarbe und die männliche Gestalt Mor-daunts können viel dazu beigetragen haben," sagte Bastl Mer-tonn; „die Einbildungskraft that das Ucbrige."
„Nun wohl, gib mir Beweise, — gib mir Beweise, daßdieser Cleveland mein Sohn ist — und die Sonne soll eher imOsten untergehen, als daß sie im Stande sein sollen, ein Haarans seinem Haupte zu krümmen."
„Diese Papiere, diese Tagebücher!" sagte Mertonn, indemer ihr die Brieftasche hinreichte.
„Ich kann sie nicht lesen," — sagte sie, nach einem Ver-suche, dieß zu thun — „mein Gehirn ist verwirrt."
Clemens hatte auch Zeichen bei sich, deren du dich erin-nern würdest, allein sie müssen die Beute Derer geworden sein,die ihn gefangen genommen haben. Er hatte eine silberne Dose,mit einer Runen-Inschrift, welche du mir in jenen Tagengabst — einen goldenen Rosenkranz —"
„Eine Dose!" sagte Norna schnell. „Cleveland gab mirerst gestern eine — ich habe sie noch nicht genauer betrachtet."
Sie zog sie hastig heraus — sah die Schrift auf dem Deckelan, und rief eben so hastig aus: „Wohl mag man mich dieReimkcnnar nennen, denn an diesen Reimen erkenneich — daßich meinen Vater und meinen Sohn gemordet habe!"
Die Ueberzengnng, daß sie bis jetzt von einer furchtbarenTäuschung verblendet gewesen sei, wirkte so gewaltig auf sie,daß sie am Fuße eines der Pfeiler znsammensank. Mertonn riefnach Hilfe, obgleich mit wenig Hoffnung, sie zu finden; aberder Küster trat herein, und ohne alle Aussicht, jetzt von NornaBeistand zu erhalten, stürzte der verzweiflungsvolle Vater hin-aus, um wo möglich etwas über das Schicksal seines Sohneszu erfahren.
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