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3 (1851) Der Pirat
Entstehung
Seite
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wenn er meinen Befehlen nicht gehorcht. Und min in dasBoot aber noch einen Knß um Cleoelands willen."

Brenda duldete, mit tödtlichem Schrecken, seinen Abschieds-kuß, Minna aber trat mit Verachtung zurück, und reichte ihreHand hin. Bunce lachte, küßte aber, mit einer theatralischenGeberde, die schöne Hand, welche sie alS Lösegeld für ihre Lippenauöstreckte, und die Schwestern und Halcro wurde» endlich indas Boot gebracht, das unter FletscherS Oberbefehl abstieß.

Bunee stand ans der Schanze, und hielt nach Art seinesfrüheren Gewerbes ein Selbstgespräch.Wenn man das inPort-Noyal oder auf der Insel Providence, oder auf dem kleinenGvueven wüßte, so mochte ich wohl wissen, was man von mirsage» würbe? Daß ich ein gutmüthiger Tropf ein Dumm-kopf, ein Esel bin! Nun mögen sie doch! Ich habe genugSchlechtes gcthan, um darüber nachzudenken. Es ist der Mühewerth, einmal etwas Gutes zu thun, wenn es auch nur derSeltenheit wegen wäre, und um sich selbst auszusöhnen." Hier-auf wandte er sich zu Magnus Troil, und fuhr fort:Dassind bona rolios, Eure Töchter. Die älteste würbe ihr Glückauf der Londoner Bühne machen. Was für eine prächtigeStellung das Mädchen annahm, als sie das Pistol ergriffhol' mich der Teufel, das hätte das ganze Haus in Aufruhrgebracht! Wie vortrefflich würde die Dirne die Rv.relane ge-spielt haben (bei seinem Sprechen pflegte nämlich Bunce. wieSancho's Gevatter, Thomas-Cecial, immer bas kräftigste Wortzu gebrauchen, das ihm in den Mund kam, ohne gerade aufdessen Schicklichkeit zu sehen); ich gäbe meinen Anthcil an dernächsten Prise darum, wenn ich sie hatte sage» hören:

Hinweg! mach' Platz dem Sturmwind, sonst blas' ich

Wie leichten Sranv dich fort! Hinweg mit dir!

Der Wahnsinn ist nur Scharren meiner Wury.