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3 (1851) Der Pirat
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richtsdicnern, nahe war; denn mehrere Händel mit dem Schiffs-volke des Kapers hatten die Obrigkeit von Kirkwall von derNothwendigkeit überzeugt, ihre Polizci-Abtheilungen jzu ver-stärken, wenn diese Fremden mit in die Sache verwickelt waren.

Behaltet nur den Dieb für Euch, chrenwerther Capitain,"sagte der Jagger, durch die Annäherung der bürgerlichen Machtdreister gemacht;denn wer weiß, wie Ihr selbst zu alle denschonen Sachen und Geschichten gekommen seid?"

Diese Worte wurde» mit einem so herausfordernden, schlauenSpotte in Ton und Blick gesagt, daß Cleveland sich nicht längerhalten konnte, sondern den Jagger beim Kragen nahm, ihnüber den Zahltisch herüberriß, der mit allen darauf liegendenMaaren in dem Handgemenge umstürzte, und, ihn mit der einenHand haltend, ihm mit der andern und mit seinem Stockeeine derbe Tracht Prügel aufzählte. Alles dieß geschah mitso großer Schnelligkeit und solchem Nachdrucke, daß BryceSnailsfvot, obgleich selbst ein starker Mann, durch die Lebhaf-tigkeit des Angriffes ganz außer Fassung gebracht, keinen andernWiderstand entgegensetzte, als daß er nach Beistand brüllte.Die träge Hülfe kam endlich herbei; die Pvlizeidiener suchtenClevelands habhaft zu werden, und ihre vereinten Bemühun-gen brachten es endlich dahin, daß er den Hausirer losließund sich nun gegen sie wandte, sich gegen ihren Angriff zupertheidigen. Dieß geschah mit ungemeiner Stärke, Entschlos-senheit und Gewandtheit, wobei sein Freund, John Bnnce,ihn treulich unterstützte, der mit unendlicher Freude die Prügelgesehen hatte, welche der Hausirer bekam, und jetzt wackerkämpfte, um seinen Freund gegen die bösen Folgen seinesSchrittes zu sichern. Da indeß seit einiger Zeit zwischen denStadtbewohnern und der Mannschaft des Kapers eine immerwachsende Feindschaft bestand, so hatten sich die Erstercn, von