ruft um Erbarmen, und wir theilen uns in die Ladung ohnedas co liceneio Seignior!"
„Wahrhaftig," sagte Clevcland, „du hängst so fest amGewerbe, daß die ganze Welt es gleich sehen kann, daß an dirkein ehrlicher Mann verdorben war, als du Seeräuber wurdest.Aber du sollst mich nicht dazu bewegen, noch weiter des TeufelsWege mit euch zu verfolgen, denn ihr wißt wohl, was mitseiner Hülfe gewonnen, ist auch wieder so zerronnen. In einerWoche, spätestens in einem Monat, ist der Rum und der Zuckerall, die Ballen Taback sind in Ranch aufgegangen, die Moidores,Dukaten und Barren sind aus unseren Händen in die der ruhigen,ehrlichen, gewissenhaften Leute übergegangen, die in Port-Royalund wo anders wohnen, und unscrm Gewerbe durch die Fingersehen, so lange wir einen Heller Geld haben, aber nicht länger.Dann sieht man uns mit kalten Blicken an, und gibt vielleichtdem Obermarschall einen Wink; denn wenn wir kein Geldmehr in der Tasche haben, so machen unsere ehrliche Freunde,ehe sie Mangel leiden, unsere Köpfe zu Gelde. Dann kommtein hoher Galgen und ein kurzer Strick, und so stirbt dervornehme Seeräuber. Ich sage dir, ich bin entschlossen, dießGewerbe aufzugeben, und wenn ich mein Fernglas von einerdieser Barken und Boote auf das andere richte, so mochte ichauf dem schlechtesten darunter lieber als Ruderknecht um meinBrod dienen, als noch länger das bleiben, was ich gewesenbin. Diese armen Leute machen die See zum Mittel einesehrlichen Erwerbes und einer freundlichen Gemeinschaft zwischeneinem Ufer und dem andern, zum gegenseitigen Nutzen derEinwohner; wir aber machen sie zur Bahn des Untergangesund unsere« eigenen Verderbens, hier und in Ewigkeit. —Ich bin entschlossen, ein ehrlicher Mann zu werden, und nichtlänger ein solches Leben zu führen!"