„Der Teufel saß mir in den Füßen, als ich das that,"sagte der Verwalter; „ich hatte ebensogut den Steinhaufen inClochnaben zu etwas Anderem machen können."
„Aber so sagt mir doch, was ist Euch zugcstoßen?" cntgeg-nete der Udallar; „worüber beklagt Ihr Euch denn?"
„Ueber Alles, was mir begegnet ist, seitdem ich auf dieserInsel gelandet bin, die, wie ich glaube, von der Schöpfungan verflucht war," sagte der Landwirth, „und die zum Zu-fluchtsorte für Landlänfer, Diebe, Hexen, Metzen und böseGeister bestimmt ist."
„Wahrhaftig, ein schönes Verzeichniß," rief Magnus; „undeS gab eine Zeit, wo ich mich selbst zum Verbesserer aufge-worfen, und Eure Sitten mit dem Prügel zu bessern gesuchthaben würde, wenn ich Euch unter die Hälfte davon hätteangeben hören."
„Habt Geduld mit mir," sagte der Verwalter, „MeisterVoigt, oder Meister Udallar, oder wie man Euch sonst nennt,seid barmherzig, wie Ihr mächtig seid, und nehmt Rücksicht aufdas unglückliche Loos eines unerfahrenen Mannes, welcher indieses Euer irdisches Paradies gekommen ist. Er fordert zntrinken, man bringt ihm saure Molken — ich sage nichts vonEurem Branntwein, Voigt, der ist vortrefflich. — Ihr fordertEssen, man bringt Euch saure Fische, an denen der Satan er-sticken möchte. — Ihr rnft Eure Arbeiter zusammen, und be-fehlt ihnen, zn arbeiten; cs ist gerade St. Magnus, oder St.Nonan's, oder irgend eines verwünschten Heiligen Tag, — odersie sind mit dem Unrechten Fuße ans dem Bette aufgestanden,oder haben eine Eule gesehen, oder ein Kaninchen ist ihnen überden Weg gelaufen, oder sie haben von einem gebratenen Pferdegeträumt — kurz, man kann nichts thun! Gebt ihnen einenSpaten in die Hand, und sie arbeiten, als ob sie sich die Finger
Pirat. III. z