Einen Falken sah ich dort,
Seine Beute trug er fort.
Blutig waren seine Klau'n, —
Wessen L>and von euch zu schau'nBlutig ist, Theil hat er dortAn dem Schrff in jenem Port!
Cleveland lächelte zornig, und streckte die Hand aus. —„Wenige Leute sind so oft als ich auf dem spanischen Bodengewesen, ohne mit den Guarda-Costa'ö einmal oder das anderezu thun gehabt zu haben; aber an meiner Hand hat nie so vielBlut geklebt, daß man cs nicht mit einem feuchten Handtuchehätte abwischcu können."
Der Udallar fugte mit mächtiger Stimme hinzu: „Mitden Spaniern jenseits der Linie ist nimmer Friede — ich habeCapitain Tragendeck und den ehrlichen alten KommodoreRummelaer das wohl hundert Male sagen hören, und diewaren Beide in der Bai von Honduras und überall da herumgewesen. — Ich baffe alle Spanier, seitdem sie im Jahre IL58herkamen, und den Leuten auf Fair-Jslc alle ihre LebensmittelWegnahmen*). Ich habe meinen Großvater davon erzählenhören, und cs treibt sich hier im Hause ein altes holländischesBuch herum, worin eS steht, was sie in langer Zeit in denNiederlanden für Unheil angestiftet.haben. Sie haben wederErbarmen noch Glauben."
„Wahr — sehr wahr, mein alter Freund," sagte Cleveland,„sie sind so eifersüchtig auf ihre indischen Besitzungen, so
Der Admiral der spanischen Armada litt hier Schiffbrilch. DerHerzog von Medina Sidvnia landete mit einigen seiner Leute, undplünderte den Inselbewohnern ihre ganzen Wintervorräthe. Diese Freindenblieben in Feindschaft mit den Eingebornen auf der Insel, bis zumFrühjahr, wo sic ihre Flucht bewirkten.