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3 (1851) Der Pirat
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wurde, so wäre ihre nächste Frage die nach der Ladung ge-wesen, und Ihr werdet doch nicht wollen, daß ich uns einbewaffnetes Schiff hier an die Küste herziehen soll, um diearmen Leute um ein paar elende Lumpen zu plagen, welchedie See an's Ufer geworfen hat?"

Das nicht gerechnet, was man in deinem eigenen Pack ge-funden haben dürste, du Schuft!« sagte Magnus Troil, eineBemerkung, die ein lautes Gelächter erregte. DerUdallar stimmtein die Fröhlichkeit ein,, die sein eigener Scherz erweckt hatte, nahmindeß bald wieder seine ernste Miene an, und sagte mit unge-wöhnlich gemessenem Tone:Ihr mögt wohl lachen, meineFreunde,allein das ist eine Sache, welche sowohl Fluch als Schande überunser Land bringt, und ehe wir nicht die Rechte derer achtenlernen, welche durch Wind und Wetter Verlust erleiden, verdienenwir von den Fremden, die uns beherrschen, bedrückt und gequältzu werden, wie dieß bis jetzt der Fall gewesen und noch ist."

Die Umstehenden hingen bei diesem Verweise Magnus Troilsdie Köpfe. Vielleicht rührte Einige von ihnen, selbst von derbesse-renKlasse, das Gewissen, und Alle fühlten, daß die Begierde nachPlünderung bei den Pächtern und Untergebenen nicht immer mitdem gehörigen Nachdrucke in Schranken gehalten würde. Cleve-land antwortete indessen ganz lustig:Sind diese ehrlichen Kerlewirklich meine Kameraden, so stehe ich dafür, daß Keiner vonihnen das Land um ein paar Kisten, Hängematten und solchesZeug, das die Fluth von meiner armen Schaluppe an das Landgespült haben mag, nur im geringsten in Unruhe setzen wird.Was verschlägt es ihnen, ob der Bettel jetzt in Bryce Snails-soots Händen oder im Meeresgründe liegt, oder zum Teufelgegangen ist? Schnalle also deinen Pack auf, Bryce, undzeige den Damen, was du mitgebracht hast; vielleicht findetsich eines oder das Andere darunter, das ihnen gefällt.«

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