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ich rechne darauf, ihn etwas leichter wieder zurückzunehmen,als ich ihn herbrachte."
„Ei, ei, Bryce," sagte der Udallar, „dn mußt einen gutenHandel gemacht haben, wenn du wohlfeil verkaufst, aber wasfür ein Schiff war cs denn?"
„Ich kan» es wirklich nicht sagen — ich habe Niemand alsden Capitain gesprochen, der ei» sehr verständiger Mann war;aber es muß wohl auf dem spanischen Gebiet gewesen sein,denn eü hat Seide und Atlas an Bord, und Taback und Wein,und keinen Mangel an Zucker, und tüchtige Säcke voll Silberund Gold, und einen schönen Goldstaub noch obendrein."
„Wie sah es aus?" fragte Clevelano, der mit vieler Auf-merksamkeit zuzuhören schien.
„Ein starkes Schiff," sagte der reisende Kaufmann; „aufge-takelt wie ein Schooner, segelt wie ein Delphin, wie sie sagen,führt zwölf Kanonen, und ist auf zwanzig gebohrt."
„Hörtet Ihr des Capitains Namen?" sagte Clevcland mitleiserer Stimme als gewöhnlich.
„Ich nannte ihn eben Capitain," erwiderte Bryce Snails-foot," weil ich cs mir eben zur Regel gemacht habe, die niezu fragen, mit denen ich handele; denn cs gibt, mit EurerErlaubniß, Capitain Cleveland, manchen ehrlichen Capitain,der seinen Namen nicht gern neben seinem Titel bekannt werdenläßt, und wenn wir nur wissen, was für einen Handel wirmachen, so liegt wenig daran, mit wem es geschieht."
„Bryce Snailsfoot ist ein vorsichtiger Mann," sagte derUdallar lachend; „er weiß, daß ein Narr mehr fragen kann,als ein kluger Mann beantworten."
»Ich habe mein Lebenlang mit ordentlichen Handelsleutenzu thun gehabt, und weiß, daß cs zu Nichts nützt, wenn manjeden Augenblick mit eines Menschen Namen herausplatzt; aber
Pirat. II. 5