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tanzes zu spielen, der vielleicht noch jetzt auf jenen entferntenInseln üblich ist.
Die erste Bewegung war angenehm und majestätisch; dieJünglinge hielten die Schwerter gerade aufrecht und ohne vieleBewegung; aber die Weise und die ihr entsprechenden Bewe-gungen der Tänzer wurden allmählig lebendiger, — sie schlugendie Schwerter nach dem Takte an einander, und zwar mit einemFeuer, welches der Hebung in den Augen des Zuschauers etwassehr Gefährliches gab, obgleich die Festigkeit, das Geregelte unddie Genauigkeit, mit welcher die Tänzer bei dem Schlagen derWaffen Takt hielten, für die Sicherheit bürgte. Das Auffal-lendste bei dieser Aufführung war der Mnth, den die Darstel-lerinnen zeigte», welche bald, von den Schwertträgern umringt,den Sabinerinnen in der Gewalt ihrer römischen Entführer,bald, unter dem Bogen von Stahl, den die junge» Männerbildeten, indem sie ihre Waffen über den Häupter» ihrer schönenTänzerinnen kreuzweis über einander hielte», dem Haufen derAmazonen glichen, als diese sich zuerst mit den Begleitern desTbeseus zu dem pyrrhischen Tanze vereinigten. Am Ausge-zeichnetsten erschien indcß dabei Minna Troil, der Haler» schonlange den Beinamen „Königin der Schwerter" gegeben hatte,und welche sich in der That zwischen den Schwertträgern miteiner Leichtigkeit bewegte, welche alle die gezogenen Klingen, wiezu ihrer Person gehörig, und die Werkzeuge ihres Vergnügenserscheinen ließ. Und als nun der Tanz immer labyrinthischerwnrde, als das rasch aufeinander folgende, fortdauernde Klirrender Schwerter einige ihrer Gefährtinnen znrückschandern machte,und ihnen Zeichen der Furcht entlockte, schienen ihre Wange,ihre Lippe nnd ihr Auge eher zu verkünden, daß sie sich in demAugenblicke, wo die Waffen am schnellsten um sie blitzten, undam lautesten um sie erklangen, am meisten in ihrer Gewalt