Druckschrift 
3 (1851) Der Pirat
Entstehung
Seite
173
Einzelbild herunterladen
 

173

Sie wurde nur selten durch Mordaunt unterbrochen, derjetzt, wo er Burgh-Wcstra immer näher kam, sich mit Vermu-thungen über die Art seiner Aufnahme bei den beiden schönen,jungen Mädchen weit mehr, als mit dem Gewäsch eines altenbeschäftigte, so gründlich dieses auch beweisen mochte, daß Dünn-bier gesünder sei, als starkes Ale, und daß, wenn ihr Brudersich bei seinem Falle den Knöchel geschunden hätte, Schwarz-wurzel und Butter besser wären, ihn zu heilen, als alle Doc-toren-Tropfcn der ganzen Welt.

Die traurigen Moore, über welche der Weg bis jetzt geführthatte, wichen nun einer freundlicheren Aussicht. Man sah einenvom Meer gebildeten See, oder vielmehr einen Arm des Meeresvor sich, der weit in das Land hineinlief und von ebenen undfruchtbaren Ländereien umgeben war, die Getreide trugen, sogut, wie Triptolemus Uellowley's Auge es in Shetland nochnicht gesehen hatte. In der Mitte dieses Goschen stand dasHerrenhaus von Burgh-Westra, das gegen Norden und Ostendurch eine Reihe haidebewachsener Hügel, welche hinter demselbenlagen, geschützt wurde, und von dem man eine schöne Aussichtauf den See und das Meer, so wie ans die Inseln und entferntenBerge hatte. Aus dem Hause selbst, so wie aus beinahe jedemBauernhause im benachbarten Dörfchen, stiegen so dicke Rauch-säulen ans, daß man wohl sehen konnte, die Zurllstungen zudem Feste beschränkten sich nicht allein auf Magnus TroilsWohnung, sondern die ganze. Nachbarschaft nehme Theil daran.

Wahrhaftig," sagte Mrs. Barbara Ijellowley,man solltedenken, der ganze Ort stände in Flammen ! Selbst der Abhangdes Hügels riecht nach dem Ueberfluffe, und ein hungriges Herzkönnte einen Gerstenkuchen nicht schmackhafter machen, als wenncs ihn in den Ranch hielte, der aus jenen Essen aufsteigt."