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3 (1851) Der Pirat
Entstehung
Seite
167
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Es ist wahrscheinlich, daß, während sie sich so aufgewartet undbedient sah, und das lange nicht gefühlte Bewußtsein hegte, ihrebesten Kleider zu tragen, in Mrs. Baby's Geist einige Gedanke»aufstiegen, welche für einen Augenblick die gewohnte Richtungderselben ans Ersparniß, die tägliche und alleinige Beschäftigungihrer Seele, unterbrachen. Sie ließ einen Blick auf ihren ver-schossenen Joseph und auf die lange Satteldecke fallen, währendsie, zu Mordaunt gewendet, die Bemerkung machte: Es sei dochbei schönem Wetter und in guter Gesellschaft etwas sehr Ange-nehmes, zu reisen,wenn nicht," fügte sic hinzu, indem sie einenzweiten Blick auf eine Stelle warf, wo die Stickerei etwas ab-genutzt und zerrieben war,das Reitzeug so sehr dabei litte."

Unterdessen hatte ihr Bruder sein Pferd ganz dreist bestie-gen, und da er, des heitern Wetters ungeachtet, einen großenrvthen. Mantel über seine übrigen Kleidungsstücke geworfenhatte, war sein Klepper sogar noch mehr verhüllt, als der seinerSchwester. Das Pferd war indeß wild und widerspenstig, sodaß es von Zeit zu Zeit unter dem Gewicht des Triptolemusmit einer Lebendigkeit Sätze machte und courbettirte, welche ihn,seiner Abkunft aus Horkshire ungeachtet, zu keinem festen Sitzein seinem Sattel kommen ließen; und da das Pferd selbst nurbei sehr genauer Untersuchung zu entdecken war, konnte man ineiniger Entfernung glauben, die Sprünge desselben wären diefreiwilligen Bewegungen des Reiters, die er mit seinen eigenen,ihm von der Natur verliehenen Beinen machte. Und wer miteiner solchen Voraussetzung auf Triptolemus sah, dem mußtender Ernst und sogar die Noth, die sich in seinen Gcflchtszügenmalten, im Gegensatz zu den lebhaften Capriolcn, mit denen eran dem Moore hintanzte, höchst lächerlich Vorkommen.

Nach der Einfachheit der Zeit und des Landes den erstenbesten Klepper reitend, den er sich hatte zueignen können, und