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Nehmt meine alte Gefährtin hin, und möge sie Euch so gutdienen, wie sie mir gedient hat; aber Ihr werdet nie eine sogute Reise mit ihr machen. Ihr könnt doch schießen, wie ichvermuthc?"
„So ziemlich," antwortete Mordaunt, der die Flinte be-wunderte. Es war ein schönes spanisches Rohr, mit Goldausgelegt, von kleinem Kaliber und ungewöhnlicher Länge,von der Art, wie man sie gewöhnlich braucht, um Seevögclund nach der Scheibe damit zu schießen.
„Schrot," sagte der Geber, „hält keine Flinte besser zu-sammen, und mit der Kugel könnt Ihr einen Seehund aufzweihundert Jards in der See von der höchste» Spitze Eurercisenumgürteten Küste schießen. Aber, ich wiederhole es, diealte Donnerbüchse wird Euch nie die Dienste leisten, die siemir geleistet hat."
„Ich werde sie vielleicht nicht so geschickt brauchen können,"sagte Mordaunt.
„Hm! vielleicht nicht," antwortete Clcveland; „jedoch davonist nicht die Rede. Was sagt Ihr aber dazu, den Man» vomSteuerrade wegzuschicßen, gerade als wir einen Spanierenteilen? So faßten wir den Don von hinten, legten ihnquer vor die Klüsen, und nahmen ihn mit dem Säbel in derHand. Und wohl war es der Mühe werth; es war eine starkeBrigantine, ei Santo k'rnneisco — nach Portobello bestimmt,»nd mit Gold und Negern beladen. Das kleine StückchenBlei war zwanzigtausend Pistolen werth."
„Ich habe bis jetzt noch kein solches Wildpret erlegt," sagteMordaunt.
„Nun, Alles zu seiner Zeit, man kann nicht die Ankerlichten, so lange Ebbe ist. Aber Ihr seid ein rüstiger, hübscher,thätiger, junger Mann. Was würde es Euch schaden, wenn