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3 (1851) Der Pirat
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aus dem Schiffbniche aufzufischen und diese aus dem Bereicheder Fluth zu ziehe», schien auf sein Rufen gar nicht zu achten.

Als er sich endlich Mordaunt näherte, geschah es nicht, umihm zu helfen, sondern um ihm die Unbesonnenheit seines Unter-nehmens vorzuwerfen.Seid Ihr toll?" sagte er;Ihr, derIhr so lange auf Shetland gelebt habt, wollt es wagen, einenErtrinkenden zu retten? Wißt Ihr nicht, daß er Euch gewißein Leid zufiigt, wenn Ihr ihn wieder in das Lebe» zurück-bringt? Kommt, Mr. Mordaunt, steht mir bei, etwasBesseres zu thnn. Helft mir eine oder zwei Kisten, ehe einAnderer kommt, an das Ufer bringen, und wir wollen unsin das, was Gott gibt, theilen und ihm danken."

Mordaunt war mit dem sonderbaren Aberglauben nicht un-bekannt, welcher in früheren Zeiten wirklich unter den niederenShetländern herrschte, und der vielleicht um so mehr beachtetwurde, da er zu einem Vorwände dienen konnte, den unglück-lichen Opfern des Schiffbruches Beistand zu versagen, währendman ihre Güter plünderte. Wie dem nun auch sein mag, sobildete doch der Glaube, daß, einen Ertrinkenden zu retten, einenschlechten Dank nach sich ziehe, einen sonderbaren Gegensatz indem Charakter dieser Inselbewohner, die, gastfreundlich, groß-müthig und uneigennützig bei allen andern Gelegenheiten, dochzuweilen, von diesem Aberglauben angeregt, bei dieser Art vonLebensgefahr, welche an ihrer felsigen und stürmischen Küste sohäufig war, ihre Hülfe versagten. Wir können indcß, Gott Lob,jetzt sagen, daß die Ermahnungen und das Beispiel der Grund-besitzer selbst die Spuren dieses unmenschlichen Vornrtheiles ver-tilgt haben, von dem man zu jener Zeit noch Beispiele fand.

Bryce hielt sehr fest daran, vielleicht um so mehr, weil derVorrath in seinem Pack sich weniger ans den Niederlagen zu Ler-wick oder Kirkwall ergänzte, als durch die Folgen eines solchen