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3 (1851) Der Pirat
Entstehung
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Fässer, Kisten und dergleichen ausgenommen, welche ein starkerStrudel, den das Znrückstürmen der Wellen verursachte, daan das Land geworfen hatte, wo Mordannt jeht stand. Unterdiesen entdeckte sein forschendes Auge bald de» Gegenstand, derzuerst seine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte, und den erjetzt in der Nahe wirklich für einen Menschen erkannte, welchersich aber in einer höchst mißlichen Lage befand. Er hatte dieArme fest und krampfhaft um de» Balken geschlungen, an dener sich in dem Augenblicke des Stoßes angeklammert hatte, aberBewußtsein und Bewegung hatten ihn verlassen, und die Lage,in welcher die Planke halb ans dem Ufer, halb noch im Meerelag, machte es möglich, daß sie wieder vom Ufer fortgespultwurde, in welchem Falle des Mannes Tod unvermeidlich war.Eben als das Alles dem jungen Mertoun klar wurde, sah ereine gewaltige Welle heranbrausen, und eilte nun, zu Hülfezu kommen, ehe sic sich brach, denn das Zurückströmen der-selben mußte den Unglücklichen mit fortreißcn.

Er warf sich daher in die Brandung und packte den Körpermit einer Gewalt, der ähnlich, mit der ein Hund auf seine Beutestürzt. Die Stärke der zurückrollcnden Woge war größer, alser erwartet hatte, und Mordannt mußte einen harten Kampffür sein eigenes und des Fremden Leben bestehen, um nicht vonihr in das offene Meer hinausgeriffen zu werden, wo er, obgleichein gewandter Schwimmer, von der Stärke der Fluth entwedergegen die Felsen geschmettert oder in die weite See geschlendertworden wäre. Er behauptete indcß seinen Platz, und ehe diezweite Welle zum Angriff zurückgekehrt war, hatte er schon denKörper und die Planke, woran sich dieser festhielt, auf denStreifen trockenen Sandes gezogen. Wie aber den Funken desverlöschenden Lebens und der Kraft anfachcn und den Unglück-lichen, der zu seiner eigenen Rettung nichts zu thun im Stande