„Gerade ein solcher, wie ihn die Israeliten bei den Fleisch-töpfen Aegyptens hatten, Brnder Triptolemus; aber dn weißtnicht, wen dn an diesem gesegneten Tage in deinem Hanse siehst."
„Nein, gewiß, das weiß ich nicht," sagte Triptolemus; „ebenso wenig, als ich ein Pferd kenne» würde, das ich nie vorher ge-sehen hätte. Ich würde den Burschen für einen Hausirer halten,aber er hat sehr gute Sitten und keinen Waarenpack bei sich."
„Du weißt aber auch wahrhaftig so wenig, wie dein eigenesRindvieh," eiferte ihm Baby entgegen, „wenn dn ihn nicktkennst. Kennst du Tronda Dronsdaughter nicht?"
„Tronda Dronsdaughter?" wiederholte Triptolemus; „diemuß ich doch wohl kennen, wenn ich ihr täglich zwei Pfennigeschottisch dafür bezahle, daß sie hier im Hause arbeitet? Unddabei arbeitet sie, als ob sic sich an der Arbeit die Fingerverbrennte. Wahrhaftig, ich wollte lieber einem schottischenMädchen einen Grot englisches Silbergeld geben."
„Und das ist das erste kluge Wort, was dn an diesemgesegneten Morgen gesprochen hast. Nun, Tronda kenntdiesen Bnrschcn wohl, und hat mir oft von ihm erzählt.Man nennt seinen Vater den stille» Mann von Snmburgh,und man sagt, er sei sehr boshaft."
„Still, still — dummes Zeug, dummes Zeug! Mit solche»Albernheiten sind die Leute gleich bei der Hand, wenn sic einmalarbeiten sollen — da sind sie entweder über die Zange geschritten,oder sie haben Jemanden begegnet, mit dem es nicht richtigzngeht, oder sic haben das Boot gegen die Sonne gekehrt,und dann kann den Tag über nichts gethan werden."
„Schon gut, schon gut, Bruder; dn denkst, nur du bist soklug, weil dn in St. Andrews Latein sprechen gelernt hast,"sagte Baby. „Kannst du mir aber bei aller deiner Weisheitsagen, was der Bursch um den Hals hat?"