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3 (1851) Der Pirat
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und leicht zu leitendem Gemüthe war, gewöhnte er sich balddaran, in einer immerwährenden Fastenzeit zu leben, nur zuglücklich, zu seinem Hafcrkuchcn ein Stückchen Butter zu er-halte», oder der täglichen Nothwendigkeit zu entgehen, da dieWohnung an den Ufern des Esk lag, unter den sieben Tagender Woche immer sechs Lachse esse» zu müssen.

Aber obgleich Mrs. Barbara alle Ersparnisse, welche ihregewaltige Sparsamkeit zurücklegen konnte, zu der Wirthschafts-masse schlug, und der Brautschatz ihrer Mutter allmählig inFällen der äußersten Noth aufgegangen war, so näherte sichdoch endlich der Augenblick, wo cs unmöglich schien, daß derKampf gegen die ungünstigen Gestirne des Triptolemus (wieer selbst immer die natürliche Folge seiner albernen Spekulatio-nen nannte) sich länger fortsetze» lassen könne. Glücklicherweisestieg in diesen bösen Augenblicken ein Gott zu ihrer Hülfe vomHimmel herab, oder, um ohne Metapher zu reden, der edleLord, welchem die Pachtung eigenthümlich gehörte, kam inseinem Wagen mit sechs Pferden und Läufern, im vollen Glanzedes siebzehnten Jahrhunderts, auf seinem Landsitze an.

Diese StandeSperson war der Sohn des Edelmannes, wel-cher den alten Jasper aus Aorkshire in das Land gezogen hatte,und, wie sein Vater, ein Mann voller Pläne und Entwürfe.Er hatte indeß im Wechsel der Zeit für sich selbst am bestengesorgt, indem er auf eine gewisse Reihe von Jahren die Ver-waltung der entfernten Orkney- und Shetland-Inseln, gegenEntrichtung eines gewissen Pachtes, zu erhalten gewußt hatte,mit der Befugniß, unter dem Titel eines Lord-Kämmerlings,das Eigenthum und die Einkünfte der Krone so zu verwalten,wie cs dem Vortheil derselben am zuträglichsten wäre. SeineHerrlichkeit batte nun die Ansicht, welche an und für sich ganzrichtig war, daß es, um diese Verleihung wirklich zu etwas