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die Richtung des Weges zu verfolgen, besonders in einem Lande,in dem es keine gebadnten Straßen, ja nicht einmal die leisesteSpur gibt, welche die Schritte eines Wanderers leiten könnte,und wo er sich so oft von großen Wasserpfühlen, See'n und Mo-rästen aufgehalten sieht- Aber diese Gewässer waren jetzt zuStrömen angeschwollen, deren Schaum, von der Wuth des Wir-belwindes gepeitscht, sich mit dem Sturme mischte, und der Salz-geschmack des Gestöbers, welches ihm in das Gesicht schlug, ließMordannt schließen, daß der Schaum des entfernten Oceans,den der Sturm bis zur Wuth aufgeregt hatte, sich mit dem derinländischen See'n nnd Ströme vermische.
I» diesem furchtbaren Aufruhr der Elemente bahnte sich Mor-dannt kühn seinen Weg, wie Jemand, der mit einem solchenKampfe vertrant ist, nnd die Anstrengungen, welche eS erfordert,seiner Wuth zu widerstehen, nur als einen Beweis der Entschlos-senheit und Männlichkeit betrachtet. Er fühlte sogar, wie csgewöhnlich bei denen der Fall ist, welche große Beschwerlichkeitenzu erdulden wissen, daß die Anstrengung, welche es erforderte,ihrer Meister zu werden, in ihm eine Art von stolzem Triumpfeerweckte. Seinen Weg finden und unterscheiden zu können,wenn das Vieh vom Felde vertrieben und selbst die Vögel ausder Luft herabgescheucht waren, das galt ihm als ein um sostärkerer Beweis seiner eigenen Tüchtigkeit. „Sie sollen aufBnrglsiWestra von mir nicht hören," dachte er bei sich selbst, „wievon des alten, albernen Ringan Ewersons Boot, das zwischenRhede und Hafendamm verloren ging. Ich bin zu sehr Felsbe-wohner, als daß ich mich an Feuer oder Wasser, Welle und Seeund Sumpf kehren sollte." So schritt er muthig weiter, mitdem Sturme kämpfend,' wobei sein angeborener Scharfblick, denMangel der gewöhnlichen Kennzeichen, nach denen Reisende ihrenWeg richten (denn Fels, Berg und Vorgebirge waren in Nebel