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3 (1851) Der Pirat
Entstehung
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Viertes Kapitel.

D»s ist kein Wnndermvrgen, den» der graue NebelLiegt auf Berg und Thal, auf Feld und WaldGleich dem Trauerschleier einer jungen Wittwe,

Und, meiner Treu, obgleich mein Herz so weichSo nwchl' ich doch de» Schmerz der Wittwe lieber. Das Lob des theuren Abgeschied'nen preisen hören,

Als, wen» deS Sturmes wilde Stimme Pfeift,

Der Wuth desselben auSgeseht zu sein.

Der Frühling war weit vorgerückt, als Mordaunt Mer-toun, nach einer in Fröhlichkeit und Lust zugebrachten Wochezu Burgh-Westra, der Familie Lebewohl sagte und sich dabeiauf die Nothwendigkeit berief, nach Jarlshof znrückzukchren.Sein Entschluß ward indessen von den Mädchen bestritten, undnoch eütschiedener als von ihnen, von Magnus selbst. »Ersähe keine Nothwendigkeit, weßhalb Mordaunt nach Jarlshofzurückkchrcn wolle: wünsche ihn sein Vater zu sehen, was er,Magnus, übrigens nicht glaube, so brauche Herr Mertonn sichnur in Sweyns Boot zu werfen, oder sich auf einen Gaul zusetzen wenn er die Landreise vorziehe, und er würdedann nicht allein seinen Sohn zu sehen bekommen, sondernauch noch zwanzig andere Leute, die sich herzlich freuen wür-den, zu hören, daß er während seiner langen Einsamkeit denGebrauch der Sprache nicht ganz verlernt hätte; obgleich ichgestehen muß," fügte Magnus hinzu,daß, so lange er unteruns wohnte, Niemand davon weniger Gebrauch machte."

Mordaunt gab Beides gern zu, sowohl was seines VatersSchweigsamkeit, als dessen Abneigung gegen Gesellschaft betraf,