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lumpten hochländischen Buben, die sich unter sie gemischt hatten,niedcrgcstochen. Ich hielt cs daher für unsicher, uns ohne Vermitt-ler zu zeigen, und da ich Campbell, den ich mit dem berüchtigtenFreibeuter, Robin der Rothe, für eine und dieselbe Person haltenmußte, nirgends sah, wollte ich den Schutz seines KundschaftersDougal in Anspruch nehmen.
Nachdem ich überall vergebens umhergcblickthatte, kehrteichendlich zurück, um zu sehen, was ich meinem unglückliche» Freundeallein für Beistand leisten könnte; da fand ich ihn zu meiner großenFreude aus seinem schwebenden Zustande erlöset, und, obgleich sehrschwarz im Gesicht und verstört im Anzuge, unverletzt unter demFelsen sitzend, über welchem er so eben in der Luft geschwebt hatte.Ich eilte auf ihn zu und wünschte ihm Glück, was er aber Anfangskeineswegs so herzlich aufnahm, wie es gemeint war. Ein heftigerAnfall von Husten ließ ihm kaum so viel Athem, die Zweifel auszu-sprechcn, die er gegen meine Aufrichtigkeit hegte.
„Uh! Uh! Uh! Man sagt ein Freund — Uh! Uh! Ein Freundhält fester an uns, als ein Bruder! Uh! Uh! Uh!— Wenn ichhierherkam, Mr. Osbaldistone, in dies Land, das von Gott undMenschen verflucht ist, — Gott verzeih' mir's Fluchen! — nur inEuren Angelegenheiten, glaubt Ihr, es wäre fein — Uh! Uh! —mich zu verlassen, erstlich, in der Gefahr zwischen rothbeinigenHochländern und Rothröcken erschossen oder ertränkt zu werden,und dann aufgehangen, wie eine alte Kartoffelschcuche, ohne nurzu versuchen — nur zu versuchen, mir zu helfen?"
Ich machte tausend Entschuldigungen, und bemühte mich sosehr, ihm zu zeigen, wie unmöglich es mir gewesen war, ihm ohneweitern Beistand zu helfen, daß es mir endlich gelang, und derStadtvoigt, der eben so versöhnlich als aufbrausend war, mir seineGunst wieder zuwendete. Ich fragte ihn dann, wie cs ihm gelun-gen sei, sich loszumachen.
Robi» der Rothe. II.
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