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„Ihr habt Recht, Mr. Owen, habt Recht," erwiderte Jar-vie; „Ihr sprecht richtig und verständig, und ich hoffe, die Sachewird sich noch wenden. Aber was Robin betriffr, so mein' ich, erwird diesem jungen Manne gefällig sein, wenn's in seiner Machtsteht. Er hat ein gutes Herz, der arme Robin, und ob ich gleichbei seinen frühern Geschäften zweihundert Pfund verlor, und nichtviel Hoffnung habe, je meine tausend Pfund Schottisch zurückzucr-erhalten, die er mir jetzt verspricht, so sag' ich dennoch, Robinmcint's gut."
„Ich darf ihn also für einen ehrlichen Mann halten?"fragte ich.
„I nun," erwiderte Jarvie nach einigem Räuspern." —„Ja, er hat so eine hochländische Ehrlichkeit — er ist ehrlich auf ge-wisse Art, wie man zu sagen pflegt."
„Aber glaubt Ihr," fragte ich weiter, „daß dieser Mann imStande ist, mir auf gewisse Art zu dienen, und daß ich mich anden Ort wagen darf, wo ich ihn treffen soll?"
„Ehrlich und aufrichtig. — Das ist den Versuch werth. Ihrseht selbst, hier könnt Ihr ohne Gefahr nicht bleiben. Dieser Morrishat nicht weit von hier eine Zolleinnehmerstelle am Hafen erhalten.Alle Welt hält ihn nur für ein zweibeiniges Geschöpf mit einemGänsekopf und einem Hasenherzen, das am Ufer umhergeht, unddie Leute plagt; aber wenn er eine Anzeige macht, nun freilich, somuß die Obrigkeit darauf achten, und man könnte Euch zwischenvier Wände einsperren, was für Eures Vaters Angelegenheitensehr nachtheilig sein würde."
„Allerdings," erwiderte ich; „dennoch sehe ich nicht ein, wieich meinem Vater einen Dienst leisten könnte, wenn ich Glasgowverließe, welches wahrscheinlich der Hauptschauplatz von Rash-leigh's Ränken sein wird; und wenn ich mich der zweifelhaftenLreue eines Mannes hingebe, von dem ich wenig mehr weiß, als