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2 (1851) Robin der Rothe
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Bemerkungen, waren die eines Mannes, welcher ein naher Beob-achter der Angelegenheiten jenes Landes gewesen sein mußte.

In Beziehung auf Politik beobachtete Campbell ein Schwei-gen und eine Mäßigung, welche aus Vorsicht entspringen mochten.Die Spaltungen zwischen Whigs und Tories erschütterten Englanddamals bis zum Mittelpunkte, und eine mächtige Partei, welchedem jakobirischen Interesse anhinz, bedrohte die Dynastie Hanno-ver, welche so eben den Thron eingenommen hatte. Jedes Bier-haus ertönte von dem Geschrei streitender Politiker, und da diepolitische Meinung des Wirthes jener liberalen Art war, welchemit keinem guten Gaste streitet, wurden seine Sonnkagsbesuchcr oftso unversöhnlich entzweit, als hätte er den Gcmeinderath bewirthet.Der Pfarrer, der Apotheker, und ein kleiner Mann, der sich seinesStandes nicht rühmte, den ich aber nach dem Schnippen mit seinenFingern für den Barhicr hielt, erklärten sich offen für die anglika-nische Kirche und die Stuarts. Der Steuereinnehmer, durch seinePflicht gebunden, und der Schreiber, der nach einer kleinen Kron-anstellung trachtete, so wie mein Reisegefährte, der sich kühn inden Streit zu mischen schien, vertheidigten kräftig die Sache KönigGeorg's und der protestantischen Thronfolge. Betäubend war dasGeschrei gewaltig die Flüche. Jede Partei berief sich auf Mr.Campbell, besorgt, wie cs schien, seine Zustimmung zu gewinnen.

Ihr seid ein Schotte, Sir; ein Ehrenmann Eures Landesmuß für das erbliche Recht sein!" schrie die eine Partei.

Ihr seid ei» Presbyterianer," rief die andere Seite derStreitenden; Ihr könnt kein Freund willkührlicher Gewalt sein."

Meine Herren," sagte unser schottisches Orakel, nachdem essich mit einiger Schwierigkeit für einen Augenblick Ruhe verschaffthatte;ich zweifle nicht sehr d'ran, daß König Georg die Vorliebeseiner Freunde verdient; und wenn er festhaltcn kann, was er ge-wonnen hat, so wird er ohne Zweifel den Aichmeister hier, zum