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sie in ihrer Art höchst beredt waren. So kann ich denn endlich er-zähle», wie die würdige Tante Rahcl nicht ohne eine zarte undherzliche Anspielung auf die Umstände, welche Rosa's mütterlicheDiamanten in die Hände Donald's Bcan Lean brachten, ihr einenJuwelenschmuck übersendete, den eine Herzogin ihr hätte beneidenkönnen. Ueberdies wird der Leser die Güte haben, sich zu denken,daß füc JohnHoughton und dessen Frau reichlich gesorgt wurde, ob-gleich man sie nie überreden konnte, ihr Sohn sei anders gefallen,als an der Seite des jungen Squire fechtend; so daß Alick, der einWahrheitssreund war, und mehrere nutzlose Versuche machte, ihnendie Sache auseinanderzusetzen, endlich die Weisung erhielt, keinWort mehr davon zu sprechen. Er hielt sich dafür aber durch reich-liche Schilderungen verzweifelter Kämpfe, gräulicher Hinrichtun-gen, und durch Rabenstein- und Geistererzählungen schadlos, dieer in dem Bedientenzimmer seinen staunenden Auhörern vortrug.
Aber obgleich diese wichtigen Dinge in einer Erzählung kurzberührt werden können, vergingen doch trotz alles Dringens zu derVerfolgung des Prozesses von Waverley's Seite, so wie durch diedamalige Art zu reisen, mehr als zwei Monate, che Waverley daSHaus des Laird von Ducheran wieder betrat, um die Hand seinerverlobten Braut zu fordern.
Der Lag seiner Verheirathung war auf den sechsten nach seinerAnkunft festgesetzt. Der Baron von Bradwardine, für den Hoch-zeiten und Kindtaufen und Begräbnisse Feste von hoher und feier-licher Wichtigkeit waren, fühlte sich etwas gekränkt, daß mit In-begriff der Familie Ducheran und der ganzen Nachbarschaft, dieAnspruch darauf halte, bei einer solchen Gelegenheit gegenwärtigzu sein, nur dreißig Personen zusammenkamen. Als er heirathete,bemerkte er, waren 300 Pferde geborener Edclleute außer den Die-nern und einigen zwanzig Hochlands-Lairds, die nie ein Pferd be-stiegen, zugegen.