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1 (1851) Waverley
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sie werden nicht Alle beisammcn sein; nein sein Kopf! Ichwerde nicht einmal den letzten elenden Trost haben, die kaltenLippen meines theuren, theuren Fcrgus küssen zu können."

Die unglückliche Flora schluchzte hier einige Male laut auf,und wurde dann auf ihrem Stuhle ohnmächtig. Die Dame, welcheim Vorzimmer gewartet hatte, trat jetzt schnell ein, und bat Wa-verley, das Zimmer zu verlassen, doch nicht das Haus. Als er nacheiner halben Stunde zurückgerufen wurde, fand er, daß Miß MacJvor durch eine heftige Anstrengung ihre Selbstbeherrschung wie-dergcwonnen hatte. Er wagte hierauf die Bitte der Miß Bradwar-dine, als eine Adoptivschwestcr bi trachtet zu werden, und ihre Plänefür die Zukunft unterstützen zu dürfen.

Ich habe von meiner theuren Rosa schon in derselben Ab-sicht einen Brief erhalten. Der Kummer ist selbstsüchtig und er-schlaffend, sonst würde ich ihr schon geschrieben haben, daß ichselbst in meiner Verzweiflung einen Strahl der Freude hatte, alsich von ihren glücklichen Aussichten hörte, und erfuhr, daß der gutealte Baron dem allgemeinen Schiffbruche entging. Gebt diesmeiner theuren Rosa; es ist ihrer armen Flora letzter Schmuck vonWerth, und war das Geschenk einer Prinzeß." Sie gab ihm einKästchen, welches die Diamantkctte enthielt, mit der sie ihr Haarzu schmücken pflegte.Mir ist es in Zukunft nutzlos. Die Gütemeiner Freunde hat mir eine Zufluchtsstätte in dem Kloster dcrschot-tischcn Benedictinerinnen in Paris verschafft. Morgen wenn ichden morgenden Tag zu überleben vermag trete ich mit dieser ehr-würdigen Schwester meine Reise an. Und nun, Mr. Waverlcy,lebt wohl. MLget Jhr mit Rosa so glücklich sein, als Euer Cha-rakter es verdient; und denkt zuweilen an die Freundin, die Ihrverloren habt. Trachtet nicht, mich wieder zu sehen; es wäremißverstandene Freundlichkeit."