Druckschrift 
1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
28
Einzelbild herunterladen
 

28

dergelegt. Wir erfahren, daß es die Absicht Sr. königl. Hoheit ist,wenn die Zustimmung Sr. Maj. des Königs erlangt wird, denObersten Bradwardinc unter dem Titel eines Biscount Bradwar-dinc von Bradwardinc und Lull») - Beolan zum Pair zu erheben, unddaß Se.königl. Hoheit zugleich in Ihres Vaters Namen und Macht,Vollkommenheit das Wappen der Familie auf ehrenvolle Weise ver-mehrten, und zwar durch einen Stiefelknecht, kreuzweis mit einembloßen Schwerte gelegt, als Herzschild, und darunter auf einerRolle die Worte:Ziehen und Ausziehen.""

Als Waverley diese lange und ernste Schilderung gelesen hatte,dachte er bei sich selbst, wie ohne die Erinnerung an Fergus Spöt-terei das Alles ganz leidlich geklungen hätte, und ohne einen lächer-lichen Gedanken zu erwecken! Uebrigens hat jedes Ding seine guteund seine Schattenseite, und ich sehe wahrlich nicht ein, weshalbdes Barons Stiefelknecht in der Heraldik nicht denselben Platz mitden Wasserkrügen, Wagenrädern, Pflugscharen, Leuchtern undandern gewöhnlichen Zierrathcn einnehmen sollte, welche eher analles Andere, als an das Ritterthum erinnern, und die man in denWappen einiger der ältesten Familien findet. Dies ist aber nur eineEpisode in Beziehung auf die Hauptgeschichte.

Als Waverley nach Preston zurückkehrte, fand er, daß sich dieböse Stimmung gelegt, welche das Zusammentreffen unangeneh-mer Ereignisse in dem Obersten Talbot erweckte. Er hatte sein ge-wöhnliches Wesen wieder angenommen, welches das eines engli-schen Edelmannes und Offiziers war, nämlich, offen und edel, dochnicht unempfänglich für das Vorurtheil gegen andere Länder, oderMenschen von anderen politischen Grundsätzen. Als Waverley denObersten Talbot damit bekannt machte, daß der Ritter ihn seinerbesondern Aufsicht übergeben hätte, antwortete er:Ich glaubtenicht, dem jungen Prinzen so sehr verpflichtet zu werden, wie durchdiese Bestimmung. Ich kann jetzt freilich in den Wunsch des ehr-