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Es ist überflüssig, die Genesung unseres Helden zu verfolgen.
Am sechsten Tage, als er schon wieder mit einem Stocke hcrumgchenkonnte, kchrle Fergus mit etwa zwanzig seiner Leute zurück. Erschien sehr heiter, wünschte Waverley Glück zu seiner fortschreiten-den Genesung, und da er ihn im Stande fand, ein Pferd zu bestei- v
gen, machte er ihm den Vorschlag, sogleich nach Glennaquoich zu-rückzukehren. Waverley stimmte freudig bei, denn während derganzen Zeit seiner unfreiwilligen Hast hatte die Gestalt seiner schö-nen Geliebten seine Träume belebt.
Er ritt dahin durch Sumpf und MoorUcbcr Berge und durch Thälcr,
während Fergus mit seinen Myrmidonen an seiner Seite hin-schritt, oder sich dann und wann damit ergötzte, ein Reh oder einBirkhuhn zu schießen. Waverlcy's Herz klopfte schneller, als siesich dem alten Lhurme des Jan nan Chaistel näherten, und er dieschöne Herrin erkennen konnte, die ihnen entgegenkam.
Fergus begann sogleich mit seiner gewöhnlichen Lebhaftigkeit:
„Oeffne Deine Thore, unvergleichliche Fürstin, dem verwundetenMauren Abindarez, den Rodrigo von Radrez, Constable von An-tiquera, zu Deinem Schlosse geleitet; oder öffne sie, wenn Dir daslieber ist, dem hochberühmtcn Marquis von Mantua, dem trübenBegleiter seines halberschlagcnen Freundes, Baldovinus von demBerge.— Ruhe Deiner Seele, Cervantes, denn wie könnte ichohne Dich meine Sprache romantischen Ohren anpaffen."
Flora trat jetztnäherund begrüßte Waverley mitvielerFreund-lichkeit, indem sie ihr Bedauern über seineipUnfall aussprach, vondem sie bereits gehört hatte. Es wundere sie, sagte sie, daß ihrBruder nicht vorsichtiger gewesen sei, einen Fremden vor den Ge-fahren der Jagd zu warnen, zu der er ihn aufforderte. Edward ent-schuldigte leicht den Häuptling, der in der That mit eigener Gefahrwahrscheinlich sein Leben gerettet hatte. Als diese Begrüßung vor-