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1 (1851) Waverley
Entstehung
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Der Häuptling und sein Gast hatten Glennaquoich erreicht,welches aus Jan nan Chaistel's Gebäude, einem hohen, schwerfäl-lig aussehendcn, viereckige» Lhurme bestand, dem ein hohesHaus hinzugefügt worden war, das heißt, ein Gebäude von zweiStockwerken, welches Fergus' Großvater aufführcn ließ, als ervon der denkwürdigen Unternehmung zurückkehrte, welche in denwestlichen Grafschaften unter dem Namen der Hochlandszug wohl-bekannt ist. Bei Gelegenheit dieses Kreuzzugcs gegen die Whigs undCovenanter in Aprshire, war der Bich Jan Bohr dieser Zeit wahr-scheinlich eben so glücklich gewesen, als sein Vorfahr bei dem Augegegen Northumberland, und hinterließ deshalb seinen Nachkom-men als Denkmal seiner Prachtliebe ein ähnliches Gebäude.

Rings um dieses Haus, welches auf einer Anhöhe in der Mitteeines engen Hochlandthales stand, zeigte sich nichts von jener Auf-merksamkeit für Bequemlichkeit, und noch weit weniger für Zier-rath und Schmuck, die sonst gewöhnlich einen Edelsitz zu umgebenpflegt. Eine oder zwei Umhegungen, mit trockenen Steinmauernumgeben, waren der einzige verwahrte Lheil des Gebietes; wasdas Ucbrige betraf, so zogen sich an dem Bache einige Streifen Feldhin, die mit Hafer spärlich besät waren, den beständigen Besuchender wilden Pferde und des Hornviehes ausgesetzt, welche auf dengegenüberliegenden Hügeln weideten. Immerwährend suchtendiese Herden den Acker heim, und wurden durch das laute, mißtö-nende Geschrei eines halben Dutzend Hochlandsbuben verjagt, dieAlle liefen, als ob sie wahnsinnig wären, und von denen Jeder einenhalbverhungerten Hund zur Rettung des Kornes antrieb. In ge-ringer Entfernung thalaufwärts lag ein kleines Gehölz verkrüppel-ter Birken; die Berge waren hoch und waldbewachsen, doch ohnealle Abwechselung, so daß die ganze Gegend eher einen wilden undtraurigen Anblick gewährte, als einen großartig-einsamen. Aber