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„Mein Water hegt ein sonderbares Mißtrauen gegen das Wun-derbare, Capitain Waverley," bemerkte Rosa, „und stand einstfest, als eine ganze Synode presbyterianischer Geistlichen durcheine plötzliche Erscheinung des bösen Feindes in die Flucht gejagtwurde."
Waverley schien begierig, mehr zu hören.
„Muß ich meine Geschichte erzählen, wie ich mein Lied singenmußtet — Gut. — Einst lebte eine alte Frau, Namens JanctGellatley, welche für eine Hexe gehalten wurde, und zwar ausden unfehlbaren Gründen, weil sie sehr alt, sehr häßlich und sehrarm war, und zwei Söhne hatte, von denen der eine ein Dichterund der andere ein Narr war, eine Heimsuchung, die sie nach derMeinung der ganzen Nachbarschaft als Strafe für die Sünde derZauberei getroffen hatte. Und sie wurde eine Woche lang in denThurm der Dorfkirche eingesperrt und spärlich mit Nahrung ver-sorgt, und cs wurde ihr nicht gestattet, zu schlafen, bis sie selbsteben so sehr davon überzeugt war, eine Hexe zu sein, wie ihre An-kläger; in diesem Hellen und glücklichen Gemütszustände wurdesie herbeigeholt, um vor allen den Whigs, Edelleuten und Geist-lichen der Nachbarschaft, welche nicht selbst Beschwörer waren, einoffenes Geständniß ihrer Zaubereien abzulegen. Mein Vater ginghin, um daraus zu achten, daß cs redlich zwischen der Geistlichkeitund der Hexe zuginge, denn die Erster» waren auf seinen Besitzun-gen geboren. Und während die Hexe ihre Geständnisse ablegte, daßder böse Feind ihr in der Gestalt eines hübschen, schwarz gekleidetenMannes erschienen sei — was dem Geschmacke Apollyons wenigEhre machte, wenn man die alte triefäugige Janet sah — undwährend die Zuhörer mit staunendem Ohre lauschten und derSchreiber mit zitternder Hand die Geständnisse niederschrieb, ver-wandelte sic plötzlich den leisen, flüsternden Ton, mit dem sie bis-her gesprochen hatte, und schrie mit gellender Stimme: „Bewah-