Druckschrift 
13 (1853)
Entstehung
Seite
77
Einzelbild herunterladen
 

77

frembcn SJtautcl etwas ^urüefgcworfeit. SBte fdjön ftc ba lag, innarijläfjtger Slmnuth, (cifc, aber ruhig athmenb; bic jungfräuliche©tiru von einer 8ocfe-bcs .jpaupteS halbecrbunfclt. (Bläffe fccbccficbie ©tim, S 3 läffc bic äBangen; nur bic rotfjcn, halbgeöffnetenSippen b^S Ffeinen Stuubcö, ti'ic eine tmutcrbliihcitbc Stofe imgrühfdjucc liegenb, oerFiuibctcu jugcitblid)cS Sehen mtb grifdfe.

©pthbitbifchcr erl, Was habt 3 (jr hier 51t tfjun? SBer feibStjr?" frfjrie, jn meinem nicht geringen ©dfrcrTcn, bic ©timmceines SBeibeS hinter mir.

3ch brct;tc mich ganj bcrblüp um, unb fagte flotternb, beimich Ontte, bet bent unerwarteten Ueberfati unb rohen @rujj, faft

aiie ©efonuenheit verloren: 3 d) bin- ich Femme nicht

in befer Slbfidjt,-©ic loerbcit es von Sljrcr Sechter fctbjl

hörnt, locmt ftc vom ©djlnf nach ihrem Uuieohtfeiu-"

ttmoohtfeiu? SBaS? äöotjer? gort! SBaö (ptt ber .Rcrl hierherum 31t fdjuüffclu? Sri) bin nicht ihre SJtuttcr. Sibet ich werbehier bleiben, bis ftc fetber Fömmt; bort ift bie FSfjür. Äciitc Um*ftäitbc gemacht!" ©0, in einem Obern fort, iiberfctjnttctc michbas feifeube Sßeib mit ^öfiichfciten, leie ich tu meinem Sebeitnoch niemals empfangen hatte.

ISnblidj unterbrach tef; ftc.SBcnit ©ic nicht ihre JDtuttcr ftnb,"fagt ich:was für Stecht haben ©ie, mich f» anjufatlen? Sd)

habe mich beS .ftiubcs angenommen, bas mir bitrd) 3 "faü--"

(Seht mir, geht!" crioicbcrtc ftc mit einer »wahren (Drachen;uiicnc, mit fuuFelnben Singen, oorgeftredtem .jjals unb geballtengäitjicti:3hr unb aunchmcn! Sch Fenne eitel; 3cific)c. @d)lcid)tman fiel) fo in anjlanbigc-fjäitfcr? ©ucl)t Such aitbcrc Siefter auf,Wo Sh 1 ' finbcit Föiiut, Was Sfr fud)ct. gort, ober id) rufe 2 Bad)t!SBirbS halb?"