tteßcrgahe 25otH'in3 an ben Ä6nig t\ <}5olen (1405). 327
gegen Gnbe be§ Sult jit unternehmen gebenfe itnb ftchin allem nach be§ ©rofjtürffen Scatl; richten wolle. 1J
25er $ochmci|ter Eonnte jefet feine ganje ShdtigEeitauf bie Unterwerfung ber ©amaiten richten, ba cd ihmenblich möglich war, feine 33erhd£tniffe mit bem Äontge»on fPolen wegen be§ Socfi^cg oon 25obrin ttollig auslju;gleichen. ©§ war nämlich nun aud) ber legte ©chritt ge*fd&ehen, welker bem ©dfluffe btefer langen SBcrfyanblun;gen biötjeu immer noch hmberlich gewefen. 25er .fferjog5ol;anncö bon ©agatt, 2ochterfohn ber düerjogin IDffEabon £5ppeln, Ijatte bem Äontge bie SJcrpfanbungSurEunbebes> SDrbenS überliefert, ohne SBiffen ber vfjerjogin. ©obitter fiel) biefe nun aud) über bie ^Beeinträchtigung ihrerunb i^rer SJerwanbten 9Icd)te bet bem SDceifter befchwerte,fo hatte ber letztere in bem bieljdbrigen £aber, 3orn unb©d;aben, ben it;m bie S3crl;dltniffe 25obrtni> im Ueber;maajjc jugebracht, bod; hmreichenb ©rünbe, beim Äonigenicht einmal eine gürbitte für bie |>erjogm ein^ulegen,weil er »oraugfah, fte werbe nicht beachtet werben. 1 2) ©rnahm baher be§ ÄbnigeS Ginlabung ju einer neuen 23e;ratbttng an unb beibe gürfien Eamcn um $ffngjfrn beiShorn jufammen. 25er Äonig fprad; unter nod;maligerSefiatigung beö im »origen 3at;re über ba§ 2anb 25obringcfchloffettcn Vertrages ben Srben gegen alle fremben “Kn-fprüd;c, bie etwa nach bem ©rbs unb ©igentbumSrechtean ba§ 2anb gemacht werben mochten, oollig frei, 3) jätete
1) ©djrciben beS CpSDt, an SBitowb, bat. ©onnt. oor 3of)anniSSaptift, 14u5 Stegiftr. p. 101.
2) (Schreiben beS ,£>9». an bie Jjbcrjogin oon Dpptfit, bat. SJtaricnb.SOtittw. nach Subitatc 14o5 Stegiftr. p. 99. Ser epfflt. fagt: ©mitwir uns mit bem tjerrn lonpngc unb fpme Steid) eju tpolan früntiid)geepnet haben, fo fugt uns crnftlidj forber nidjt borbp eju tium pn tepsnir topfe, melbc got bas bie eutoern ffdj baS beibe an cutoir ©roSmcdj*titeit unb oud) an uns bemart hotten, bas tocrc uns lip oon gancjemhercjen.
3) Urtunbe hierüber, bat. Tliurim feria quavta infra OctarasPentliecostes 1405 bei Dogicl T. IV. nr. 73 p. 31, worin offenbar