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1 (1857)
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recht hatte früher (1386) als Pfalzgraf vom Rhein an einer Kriegs-M nach Preußen mit andern Kricgsgästen Theil nehmend, schonnmls sein lebendiges Interesse für die Sache des Ordens bewiesenMd seitdem auf Reichs- und Fürstentagen und überall, wo er nurbmte, sich stets bemüht, durch Schutz und Förderung desselben seineP zugeneigte Gesinnung zu bethätigeu. Als dankendes Anerkennt-nis dieser seiner Verdienste um den Orden hatte ihm der Hoch-meister Konrad von Jungingen im Jahre 1398 einen sogenannten>K»derbrief zugesandt, mit der besonder» Auszeichnung, daß bei sei-Hinscheiden sein Begängniß in den Ordenshänsern ans dieselbelzZeise gefeiert werden solle, wie beim Tode eines Hochmeisters').Mit dem Orden als Halbbruder angehörend brachte er ihm auch>lz König die wohlwollendsten Gesinnungen entgegen und er bewiessk auch bald in einem von einer ganz besonder» Zuneigung gegeni» von ihm zum „heimlichen Rath" ernannten Deutschmeister Kon-ü von Egloffstein 2 ) zeugenden Bestätigungsbrief, worin er aufn Bitte zu Gunsten des Ordens das der Stadt MergentheimKarl IV. verliehene Vorrecht, ihre Bürger selbst richten zu dür-jm, erneuerte b). Dieselbe Vorliebe für den Orden sprach er auch»einem Dokumente aus, worin er erklärte: wenn er jemals ausfalscher Angabe, Vergessenheit oder auch geheimer Sachenu oder wenn sein Vorgänger König Wenzeslav an irgend jemand,» er auch sei, irgend welche Briefe, Begnadigungen oder Freiheitenden, bestätigt oder erneuert hätten, die des Ordens Freiheiten,leziiadigungsbriefen und Rechten widerstritten, so sollten jene Briefeid Verleihungen an sich ohne weiteres todt, kraftlos und nichtig»l dem Orden in keiner Hinsicht schädlich sein, auch kein Fürst,!i»f oder wer es sei, den Orden in den ihm ertheilten Freiheitenw Begnadigungen irgendwie hindern oder irren H.

Um so mehr aber fühlte sich Ruprecht aus des Deutschmeistersnicht nur verpflichtet, dem Orden alle jemals von Kaisern und

h Der Brndcrbries, dat. DIarisndnrg leria VI. ante I. Nai-UiU eoiitess.vgl. Voigt Abhandlung über die Halbbrüder des D. O. in den Beiträ-M M Kunde Prenß. VII. 160.

h Gemeiner RegenSb. Thron. II. 352.jß h Urk., dat. Nürnberg Mittw. nach Martini 1402 bei Onager III. 4.

'> dünig Reichs-Archiv T. O. p. 18- Histor. diplomat. Unterricht nr.b. Lcta Loaä. Ualat. II. 33. ^ota. in Sachen des Ordens gegen NürnbergIN.

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