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Bruder Robert überweisen dem Orden wohl anch das Patronat zuOber-Lahnstcin und der letztere fügt noch eine Schenkung des Neuen-hofs und eine auf seine Güter angewiesene Rente von 25 Markhinzu'). Allein alle diese Bergabungen, wenn sie für den Ordenauch wichtig waren, begründeten noch für kein Haus einen irgendbeträchtlichen Güterbesitz und wenn dann auch die Wittwe Lutgardisvon WaldmannShansen in frommer Sorge für ihr Seelenheil dieOrdensbrüder mit einer Schenkung ihres Hauses und Hofes zuBoppard erfreut, so behält sie sich doch noch die Benutzung auf ihreLebenszeit vor und erst nach Verlauf mehrer Jahre verzichtet sieohne allen Vorbehalt auf jedes weitere Recht").
Die erste bedeutendere Bereicherung an neuem Besitz gewanndas Hans zu Koblenz erst im Jahre 1240, als ihm Mangold ge-nannt Kade und seine Gemahlin gegen eine lebenslängliche Renteihre sammtlichen Güter und Einkünfte in fünf Dörfern zum Heileihrer Seele schenkten"). Und doch steht auch dieses Beispiel vonFreigebigkeit immer noch sehr vereinzelt da. Findet sich aber derdem Orden so wohlgesinnte Erzbischof Dietrich von Trier schon imJahre 1241 veranlaßt, alle diejenigen in den Bann zu erklären,welche die dem Hospital des Ordenshauses zu Koblenz verliehenenSchenkungen, Güter und milde Gaben ihm vorenthalten, unrecht-mäßig sich zueignen oder anch künftig in irgend einer Weise ver-äußern und zurücknehmen würden^), so dürfte hieraus zu schließensein, daß es auch noch immer dort mißgünstige Gemüther gab, diedem Aufstreben des Ordens und seiner mildthätigen Wirksamkeit injenen Landen entgegentraten.
Erst in der zweiten Hälfte des 13ten Jahrhunderts mehrte sich
') Henne« 91. Es werden anch die vom Burggrafen von Magdeburggekauften litones geschenkt. Dies können wohl Hörige sein; jedoch bedeutet litoauch vasis s^eoivs Inter ininisterla saera. On Rrssne Lllossar. «. !i. v.
0 Rennes 100. 105. 114. Lölriner Re^. Iinp. I. 167. Ltllllrlecki. b8. Orig.-Ulk. im Ord.-Arch. zu Wien. Die kaiserl. Bestätigung vom I.1236 ebendas, dat. Lopnrcklne inense Narck^ Inäiet. IX.
0 Henne« 111. Orig.-Urk. im Ord.-Arch. zu Wien. Im I. 1245 über-tragen die Stifter des Armen-Hospitals zu Neuß, Sibert und Gisela von Dül-ken, die Verwaltung desselben dem Deutschen Orden, doch dergestalt, daß alleEinkünfte nur für das Hospital, nicht für die Zwecke des Ordens im Morgen-lands verwendet werden sollten. l-neoni trist II. 141.
Rennes 113.