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©ine unuetmeiblidje S3efd)ränfung einer unbebingten S3cr=fetjrSfreiljeit liegt in ben Ptioilegien ober ©rft ti b un göspatenten, weldjc einjelne Sabuftrieunferneljmcr für bie ©r=jeugniffe iljreS ©ewerbflriljeS jum ©djulje gegen bie Grhfuljtfrember ©rjeugniffe gleichet Art erlangt [jaben. Die 3al)lfoldjer Priuilegien ifl wofjl nid;t fo grofj, baß biefe Ausnahmeuon SSebcutung fepn donnte, unb ju bem wirb fie, ba bieBewilligungen biefet 2frt nur auf eine dürjerc Anjafjl vonSatiren ertfjcüt ju werben pflegen , halb Pcrfcljwinben. ©3wäre ntcfot gut, wenn burdj dünftige SJerwiltigungen ©elegen»beit ju Sonflidten gegeben werben dennte. güt neue ©tft'iubungen, welche man nur bem AuSIanbe entlehnt, fo Ute nieein Priuilegium mit ber SSirdung crtlieilt werben, bafi bie23aate, weldjc ben ©egerifianb einer foldjen ©rftnbung hübet,nid)t aus einem anbern Söcreinälanbe eingebradit werben barf,fonbern jebem Staate in foldjen gälten nur frei flehen, fürben auSfdjliefilidjcn ©efcraudj einet foldjen fremben ©rftnbungin feinem ©ebiete bemjenigen, ber bie erflc Anwenbungbauen madjt, (in fo fern e5 einet foldjen Aufmunterung be=barf) für eine Anjaljl uön Sauren ein priuilegium ju bewüli=gen. Dagegen füllte jeber, welcher eine eigene, neue unbwichtige (ärrfinbung im ©ebiete ber Probuction benu&en will,bie grudjte berfelben im ganjen 23crein3gebicte ernten, unbju biefum 3wecfe eine fejte SSeftimmung über bie Sebingungenfoldjer Priuilegicn unb beten Dauer getroffen werben.*) Unterbiefen S3orau3fe(sungen würbe ber SBerdefjc jwifdjen ben einjelnenSJereinSflaaten in golge bet ©ctljeilung uon ©rfmbungSpatcntenauf deine fßjeife gehemmt werben.
) ®>e (SrfinbungSpatentc, weldje man auf ber einen ©eite als einenmadjtigen #ebel jur ®ef6rbetung beS ©ewerbfleijjcS betrachtentann, haben b a , wo man fie nidjt auf c r tj c b I i dj e fflerbefferunsgen befdjranft, jttgieidb eine fetjr nad)tf)citige ©eirc, inbem itjrcSüeroielfaltigung häufige unb ärgerliche Gsonflil'te tjerbcifütjrt.