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1 (1827) Die Zeit des Heidenthums
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Adalberts Bildung in Magdeburg.

andern Charakter gegeben vder wenigstens doch möglich ge-macht haben; damals aber hieß es Größe des Geistes, Er-habenheit und Edelmuth der Seele, Tugend in Thaten undGesinnungen, so zu leben, wie Adalbert. „Diesen Jüng-ling hat Gott gesegnet, der schon in so zarter Jugend zu„solchen herrlichen und bewunderungswürdigen Werken der„Tugend sich erhebt!" sprachen die, welche ihn in seinemLebenswandel kennen lernten *). Zu dem aber, was Adal-bert ward, hatten ihn vorzüglich der Erzbischof und seinLehrer Othcrich gebildet; zu beiden hegte Adalbert fort undfort die innigste Anhänglichkeit und wärmste Liebe; beidewaren ihm die höchsten Muster in allem, was in göttlicherund menschlicher Erkenntniß und im frommen Wandel vorGott und Menschen zu erstreben ist.

Adalbert genoß jedoch Otherichs Unterricht nur einigeJahre. Ein Zwist zwischen diesem hochgeschätzten Lehrerund dem Erzbischof bewog den erster», seinem Lehramte zuentsagen und sich an den Hof des Kaisers Otto des Zwei-ten zu begeben, wo ihn dieser zu seinem Caplan erhob ^).Um so mehr schloß sich nun der junge Adalbert an seinenhohen Gönner, den Erzbijchof, mit ungetheilter Liebe an;allein auch dieser ward ihm am 2tstcn Mai des Jahres981 plötzlich durch den Tod entrissen, und Adalbert begabsich jetzt, nachdem er gegen neun Jahre in Magdeburg imMoritzklostcr verlebt hatte °), nach Böhmen zurück, um in

1) Ulidus et Iiis sirnildnis virtnlnin exeucitns deo jdenus znie-rudus inidtoenin in se delixit oculos nni'3ntinin et dieentinin: Lene-dieens denedixit Ininc jiuernin dens, (jiu juin in liae aetrrte turnteneru 3(1 0j)1.lnl3 et udlniuundu virtutuni Ojiei-u sie ennsue§it. I^e-

^endu de s. /Vdul!>. ji. 01.

2) Die I^eAendu de s. ^dtdl). I. e. drückt dieses so aus: ^luKisteo,

suo innnine Odone ^uodarn j)lil!o50^1io in tota ^uxoniu Irnnosissinioin elienteiarn Inijreeutoris teunseunte. Nach Nathmann a. a. O.S. 01 vertrieb Otherichen der Neid des Erzbischofs, (idi-on. i>l3Ade-dni'K. 2?7. I. c. 20. vitu s.

/Vduld. 335. p. 331.

3) Viiu s. /Vdsld. 3^. Nach (^In on.